Fotos richtig in Szene setzen – Bilderrahmen mal anders

Fotos richtig in Szene setzen – Bilderrahmen mal anders

Wir haben sie alle in unserer Wohnung, in verschiedenen Formen und Größen: Fotos in Bilderrahmen. Sie gelten als eines der wichtigsten Andenken und sind mittlerweile Alltag geworden. Doch auf Dauer werden die üblichen Rahmen, die jeder zu Hause hat, langweilig und benötigen dringend ein Upgrade. Schon mit einfachen Mitteln und ein wenig Zeit kann aus einem einfachen Rahmen ein besonderer Einrichtungsgegenstand für die Lieblingsfotos werden.

Ecken nutzen

So simpel, dass man selber wahrscheinlich nie darauf kommen würde: Einfach mal die kahlen Ecken der Wohnung nutzen und mehrere Bilderrahmen an die Wände hängen, die sich gerade zu einer Ecke verbinden. Mit minimalem Material- und Zeitaufwand, kann so ein Raum originell geschmückt werden. Nutzt man weiterhin auch noch viele unterschiedliche Rahmen, ob in Größe, Farbe oder Form, so kann noch mal für einen Hingucker gesorgt werden. Bei ausgefallenen Wandfarben kommt das Gesamtbild natürlich gleich noch mehr zur Geltung.

Bilder an der Leine

Als einfache Variante, um Bilderrahmen umzugestalten, wird einfach das Glas aus dem Rahmen genommen und anschließend mehrere Paketschnüre horizontal gespannt und an den Seiten festgeknotet. In Abhängigkeit der Größe und Zahl der Fotos, kann auch in der Menge der Fäden variiert werden. Nun können die Bilder mit Wäscheklammern aufgehängt und bei Bedarf schnell und einfach ausgetauscht werden. Die Materialien sind in üblichen Bastelläden zu finden und das DIY gelingt in wenigen Minuten.

Altglas recyceln

Eine weitere einfache Art, Fotos in Szene zu setzen, ist, Flaschen aus Weißglas aufzubewahren, diese auszuwaschen, danach gründlich trocknen zu lassen, anschließend die Fotos einzurollen und in die Flasche fallen zu lassen. Hierbei ist teilweise etwas Fingerspitzengefühl nötig, um die Fotos in ihre richtige Position zu bringen. Eine weitere Hilfe ist es, Flaschen zu nehmen, die eine größere Öffnung haben. Möchte man hierbei auf Nummer sicher gehen, kann dabei Bastelkleber aus dem Bastelladen zur Hilfe genommen werden, da dieser nach einiger Zeit nicht mehr zu sehen ist. Behilft man sich mit diesen beiden Tricks, so kann das Glas auch einfach mit der Öffnung auf den Kopf gestellt werden, was weiterhin Originell aussieht und außerdem noch einfacher zu entstauben ist.

Farbkick mit Washi Tape

Um seine Bilderrahmen in Eyecatcher zu verwandeln, sollte man zu Washi Tape greifen. Wem das Mysterium „Washi Tape“, an dem man in Sachen DIY nur noch schwer vorbeikommt, völlig fremd ist: es handelt sich hierbei um Klebeband aus Reispapier, das selbstklebend und leicht entfernbar ist. Mittlerweile gibt es dieses Tape nicht nur im Internet, sondern auch in Bastel,- und Schreibwarenläden in sämtlichen Ausführungen. Der Kreativität kann hierbei freien Lauf gelassen werden. Das Klebeband kann beispielsweise am äußeren Rand des Fotos bzw. des Untergrundes geklebt werden und ist damit gleichzeitig die Trennung von Rahmen und Bild. Durch die vielen verschiedenen Arten an Tapes können viele Variationen ausprobiert und gegebenenfalls leicht entfernt werden.

Vintage Rahmen

Um einen coolen Vintage Stil an die Wände zu bringen, lohnt es sich, hin und wieder mal in Omas Küchenschränken zu stöbern. Hier dürfte sich die ein oder andere alte Backform wieder finden, die sich ideal als Bilderrahmen eignet. Durch die oftmals runde Form müssen die Fotos folglich noch zugeschnitten und anschließend einfach in die Backform geklebt werden. Besonders geeignet sind hierbei Tarte-Formen mit ihrem typischen Stil. Wichtig hierbei: Formen aus Keramik sind zu schwer und kompliziert an die Wand zu bringen. Zu empfehlen sind daher Formen aus (Edel)Stahl oder ähnlich leichtem Material. Diese können natürlich auch noch nach Belieben in der Farbe verändert und dann an die Wand gehängt werden.

Mit diesen fünf Ideen sollte Schluss sein mit den öden Bilderrahmen. Es kann so einfach sein, die eigenen Fotos richtig in Szene zu setzen und dies sogar noch auf ungewöhnliche Weise und für den kleinen Geldbeutel. Sollen die Fotos einmal anders als im 0815-Bilderrahmen zur Geltung kommen, sollten diese Tipps die Grundlage für eine kreative Umrahmung sein.

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