Pixelhinzuerfinderei

Sie sollten es vermeiden, im Dialog Bildgröße die Auflösung künstlich zu erhöhen. Ein Beispiel: Stellen wir uns vor, Sie haben den Dialog Bildgröße aufgerufen und haben die Werte aus der letzten Abbildung vor sich. Sie möchten nun ein Bild in der Größe von ca. 10 x 15 cm in ein Buchprojekt einbinden. Wenn Sie hier einfach unter Höhe die 15 cm eingeben, wird automatisch die Breite proportional mit verändert. Geben Sie nun noch die 300 dpi ein, so wird das Bild durch die bikubische Interpolationsmethode groß gerechnet - es werden Pixel hinzuerfunden. In der folgenden Abbildung sehen Sie, markiert durch den roten Pfeil, dass aus der Datei mit 754,4 KB eine Datei mit 5,66 MB geworden ist. Immerhin eine achtfach größere Pixelzahl.

Bildgröße Pixelgröße fotobuch fotobücher fotokalender kalender poster leinwand leinwände canvas
Abb.: Die Anzahl der Pixel wurde vergrößert

Diese Pixel, die die Bildbearbeitung "hinzuerfinden" muss, erhöhen zwar die Dateigröße, sorgen aber für eine Qualitätsverschlechterung. Je mehr, desto schlechter wird das Bild. Wollen Sie etwa ein kleines Bildchen aus dem Internet auf das Format A4 vergrößern, so kann ich Ihnen versprechen, dass Sie nicht damit zufrieden sein werden - Sie werden kaum noch etwas erkennen können. Und da können Hersteller von auf solche Fälle spezialisierter Software Ihnen noch so viel versprechen, das wird nicht wirklich gut.

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