Gradationskurven
Eine weitere Methode, die Helligkeit und den Kontrast in einem Bild einzustellen, ist die Nutzung der Gradationskurven. Diese finden Sie allerdings nur in Photoshop unter Bild / Einstellen / Gradadtionskurven.
Die Gradationskurven lassen prinzipiell die gleichen Einstellmöglichkeiten zu, wie die Tonwertkorrektur. Darüber hinaus bieten sie aber viel feinere und gezieltere Korrekturen, als alle anderen Korrekturmöglichkeiten.

- Abb.: Dieses Bild soll mit den Gradationskurven
Dieser Vorteil setzt aber beim Anwender ein gewisses Maß an Erfahrung und gutes Urteilsvermögen hinsichtlich der zu erzielenden Bildveränderung voraus, zumal auch der Umgang mit den Gradationskurven anfänglich recht sperrig anmutet. Es ist also empfehlenswert, erst einmal mit der Tonwertkorrektur zu arbeiten und damit Erfahrungen zu sammeln (zumal diese auch meist völlig ausreichend ist!), um dann später bei speziellen Korrekturen (und gestiegenem Anspruch an die eigenen Bilder) mit den Gradationskurven zu arbeiten und damit das letzte Quäntchen Bildqualität aus den Bilder zu kitzeln.
Der Umgang mit den Gradationskurven gestaltet sich so: Die anfangs gerade Kurve besitzt an ihren Enden Punkte, die Sie mit der Maus verschieben können. Wenn Sie auf die Gerade mit der Maus klicken, erzeugen Sie einen oder weitere Punkte, die Sie wiederum verschieben können.
Je nach Verschieben der Kurve und der Punkte darauf erzielen Sie verschiedene Korrekturen von Helligkeit und Kontrast. Lesen Sie nun, welche Änderung welche Korrekturen ermöglicht.
In den folgenden Abbildungen sehen Sie exemplarische Gradationskurven-Einstellungen, die natürlich je nach Bild variieren werden. Sie verdeutlichen aber die generelle Grundeinstellung.

