Druck – Magazin für Druck und Design http://www.pixopolis.de/magazin Tipps und Anleitungen für gelungene Druckprodukte Wed, 30 Aug 2017 20:13:47 +0000 de-DE hourly 1 Transparentes Papier bedrucken http://www.pixopolis.de/magazin/druck/transparentes-papier-bedrucken/ Mon, 24 Jul 2017 14:15:55 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=597 Mal etwas ganz anderes machen: Mit dem linken statt mit dem rechten Fuß aufstehen, den Bus statt das Auto zur Arbeit nehmen oder transparentes Papier statt mattes Weiß bedrucken. Für wichtige Dokumente ist das Transparentpapier vielleicht nicht zu empfehlen, aber besonders für Geschenke oder als Deko-Element ist es immer eine gute Idee. Transparentes Papier ist […]

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Mal etwas ganz anderes machen: Mit dem linken statt mit dem rechten Fuß aufstehen, den Bus statt das Auto zur Arbeit nehmen oder transparentes Papier statt mattes Weiß bedrucken. Für wichtige Dokumente ist das Transparentpapier vielleicht nicht zu empfehlen, aber besonders für Geschenke oder als Deko-Element ist es immer eine gute Idee.

Transparentes Papier ist vielseitig einsetzbar, ein wahrer Tausendsassa also. Dennoch sieht man es nicht sehr oft im Alltagsgebrauch. Das sollte Ansporn genug sein, um tolle Gestaltungsideen mit transparentem Papier zu verwirklichen. Besonders in der Weihnachtszeit wird in den Wohn- und Kinderzimmern gebastelt, was das Zeug hält. Bei vielen Basteleien wirkt Transparentpapier neuartig und interessant. Als Fenster-Folie, Geschenkpapier oder für sonstige kreative Ideen – Ausprobieren lohnt sich!

Wo gibt es Transparentpapier zu kaufen?

In allen herkömmlichen Bastel- oder Schreibwarenhandlungen oder in diversen Online-Shops gibt es das transparente Papier zu kaufen. Dabei gibt es natürlich nicht nur weißes Transparentpapier, sondern eine Variation vieler Farben. 100 Blatt Transparentpapier in mehreren Farben gibt es im Internet beispielsweise schon für rund zehn Euro.

Was muss ich beim Druck beachten?

Ganz wichtig beim Bedrucken von transparentem Papier ist der Kontrast. Da der Hintergrund durchscheint, muss sich der Druck durch einen erhöhten Kontrast absetzen können. Das Foto oder die Grafik kann durch eine einfache Erhöhung des Kontrastwertes in den Standard-Fotobearbeitungsprogrammen entsprechend bearbeitet werden.
Weiterhin sollte beachtet werden, dass bei beiderseitigem Bedrucken des Papiers so gestaltet wird, dass sich beide Seiten nicht ungewollt überschneiden, da beide Seiten ja jeweils durchscheinen. Vorher also im Kopf einmal durchgehen, wie beide Seiten sich zueinander verhalten. Speziell bei farbigem Papier sollte das Zusammenspiel der Papierfarbe und der Druckfarbe bedacht werden.
Dunkle Flächen sollten idealerweise vermieden werden, da sie einerseits das Material zu sehr beanspruchen könnten und andererseits die Transparenz aufheben. In Bearbeitungsprogrammen wie Adobe Lightroom kann der Kontrast für partielle Flächen geändert werden. Zudem trocknen die dunklen Flächen langsamer aus und neigen dazu, Kontaktrektionen – also lästige Ölabscheidungen – zu bilden.
Beim Druck selbst spielt die Druckfarbe eine große Rolle. Empfohlen wird besonders beim Offset-Druck die Verwendung von rein oxidativ trocknender Druckfarbe, auch Folienfarbe genannt. Diese muss nicht ins Material einziehen um zu trocknen sondern härtet an der Luft. Da transparentes Papier weniger Flüssigkeit aufnehmen kann, ist die Wahl von Folienfarbe definitiv ratsam.
Transparentes Papier ist im Gegensatz zum normalen Druckerpapier sehr Klima-empfindlich. Hohe Temperaturen oder eine hohe Luftfeuchtigkeit lassen das Papier unter Umständen Wellen schlagen oder sie verzögern den Trocknungsprozess.
Nach dem Drucken sollten Sie die Folien unbedingt nur an den Rändern anfassen, da die Tinte auf der Papieroberfläche möglicherweise noch nicht getrocknet ist. Außerdem können schnell Fettabdrücke der Finger auf dem Papier zurückbleiben.

Aller Vorsicht zum Trotz ist das bedruckte Transparentpapier ein spannendes Dekorationselement – auf alle Fälle mehr als nur ein Ersatz für mattes Papier. Wer gerne bastelt, kann die Basteleien einfach mit Transparentpapier durchführen. Das Folienpapier ist nicht viel teurer, dafür aber umso vielseitiger. Zwar erfordert der Umgang des Papiers beim Druck mehr Aufmerksamkeit als beim herkömmlichen Papier, doch das Ergebnis lohnt sich. Also immer schön den Durchblick bewahren!

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3D-Druck – Revolution in drei Dimensionen http://www.pixopolis.de/magazin/druck/3d-druck-revolution-in-drei-dimensionen/ Mon, 10 Jul 2017 14:03:13 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=665 Die Erfindung des Buchdrucks gilt als Meilenstein in der Drucktechnik und löste eine Revolution in der Vervielfältigung von Massendruckprodukten aus. Fast 600 Jahre später sprechen Experten von einer neuen Revolution der Drucktechnik: 3D-Drucker ermöglichen mittlerweile auch Privatpersonen, dreidimensionale Objekte zu fertigen und eröffnen völlig neue Möglichkeiten bei der Produktion und Reproduktion von Druckprodukten – im […]

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Die Erfindung des Buchdrucks gilt als Meilenstein in der Drucktechnik und löste eine Revolution in der Vervielfältigung von Massendruckprodukten aus. Fast 600 Jahre später sprechen Experten von einer neuen Revolution der Drucktechnik: 3D-Drucker ermöglichen mittlerweile auch Privatpersonen, dreidimensionale Objekte zu fertigen und eröffnen völlig neue Möglichkeiten bei der Produktion und Reproduktion von Druckprodukten – im Guten wie auch im Schlechten…
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts entwickelte sich eine bisher wenig bekannte Drucktechnik in der Industrie schnell zu einem schieren Hype: Der 3D-Druck – bereits im Jahr 1986 von dem US-Amerikaner Chuck Hull patentiert – versprach die individuelle oder massenweise Produktion von Objekten durch das Schmelzen und Formen von verschiedenen Materialien nach einem vorher definierten Muster. Schnell nahmen Fantasien und Traumvorstellungen ihren Lauf, aber auch Ängste machten sich breit: Immerhin könnten die Drucker in der Theorie nicht nur nützliche Gegenstände für den Alltag oder für die Industrie herstellen, sondern auch Waffen oder andere gefährliche Güter.
Mittlerweile sind 3D-Drucker vom Markt nicht mehr wegzudenken. Große Unternehmen diverser Branchen arbeiten bei der Fertigung von Prototypen und bei der Massenproduktion mit 3D-Druckern und Privatpersonen können bereits für wenige hundert Euro Geräte im Fachhandel erwerben. Industriegeräte kosten hingegen schon einmal schnell fünfstellige oder sogar sechsstellige Summen. Wir nehmen uns dem Trend des 3D-Drucks an und klären die wichtigsten Fragen um die Technologie.

Wie funktioniert der 3D-Druck?

Zu den wichtigsten Drucktechniken des 3D-Drucks gehören vor allem das Fused Deposition Modeling (FDM) für Kunststoffe und teilweise Kunstharze sowie die Stereolithografie, aber auch das selektive Laserschmelzen und das Elektronenstrahlschmelzen für Metalle, das selektive Lasersintern für Polymere, Keramik und Metalle und das Digital Light Processing für flüssige Kunstharze und das Polyjet-Modeling sowie.
Alle diese Drucktechniken eint eine gleichbleibende Funktionsweise: Das Material – oft eine optimierte Werkstoffmischung – wird in den meisten Fällen als Rolle in das Gerät eingesetzt. Die Rolle, auch Filament genannt, wird vor dem Druck verflüssigt und durch Drüsen gepresst. Die bewegliche Drüse wird exakt nach Vorgabe der digitalen dreidimensionalen Figur gesteuert und legt die Schichten des flüssigen Filaments so übereinander, dass die Figur geformt wird. Nach der Aushärtung des Objekts ist der Druckvorgang schon abgeschlossen. Der geringe Aufwand bei gleichzeitig geringen Materialkosten und wenig Verschleiß macht die Drucktechnik attraktiv für jede Art von Anwender.

Was sind die wichtigsten Anwendungsbereiche?

Dem 3D-Druck sind hinsichtlich der Anwendungsbereiche prinzipiell keine Grenzen gesetzt. Vom Flugzeughersteller über die Medizintechnik bis hin zum Häuserbau setzen große Unternehmen reihenweise auf die Technologie. Für die Produktion von Einzelteilen für seine Maschinen greift Boeing beispielsweise auf den 3D-Druck zurück. In der Medizin und der Bionik spielen 3D-Drucker ebenfalls eine immer größere Rolle: Künstliche Gelenke für den menschlichen Körper sind etwa ein hervorragendes Beispiel für den Nutzen der Innovation durch die Drucktechnologie. Welche praktischen Ausmaße die Druckprodukte annehmen können, zeigt hingegen ein Beispiel aus China. Im chinesischen Bezirk Tognzhou steht nun seit diesem Jahr ein komplett vom 3D-Drucker gefertigtes Wohnhaus, das außerdem Erdbeben der Stärke 8.0 auf der Richterskala standhalten können soll. Die Bauzeit für das Projekt betrug gerade einmal 45 Tage. Die Kosten und der Aufwand für die Produktion mit 3D-Druckern sind in den meisten Fällen erheblich geringer als bei der gewöhnlichen Fertigungsweise. Das Haus aus dem 3D-Drucker zeigt, dass die Drucktechnik revolutionäre Ausmaße annehmen könnte. Vor allem in Dritte-Welt-Ländern ist die Entwicklung daher interessant, weil die Einsparungen bei Kosten und Aufwand für die Infrastruktur und die Industrie ein unglaubliches Potential offenbaren.
Nicht alle scheinen aber die Vorzüge so zu schätzen. Vor allem die großen Drucktechnologiefirmen wie Hewlett-Packard, Epson oder Canon vernachlässigen diesen Trend und setzen weiterhin größtenteils auf die Standarddruckgeräte. Immerhin hat HP Mitte des Jahres seinen ersten 3D-Drucker vorgestellt. Auch viele größere Unternehmen, die als Anwender von den Vorteilen der Technologie profitieren könnten, nutzen 3D-Drucker nur in geringem Maße wie zum Beispiel bei der Produktion von einzelnen Prototypen. Der Trend der vergangenen Jahre zeigt allerdings, dass auch für die nächsten Jahre mit einem steigenden Umsatz im Bereich des 3D-Drucks gerechnet werden kann und durch verbesserte Geräte, Software und Materialien auch die Fertigung immer besser wird.

Was sind die Gefahren beim 3D-Druck?

Die missbräuchliche Verwendung der Technologie wurde bereits in den vergangenen Jahren viel diskutiert. Die Medien fanden ein gefundenes Fressen in einer Bauanleitung für eine funktionsfähige Pistole im Internet. In der Tat sind Waffen aus 3D-Druckern keine Unmöglichkeit und vor allem deshalb gefährlich, weil gefährliche Plastikgegenstände bei Sicherheitskontrollen nur schwierig zu identifizieren sind. Bisher blieb eine Missbrauchswelle zwar aus, doch sowohl die Sicherheitsbehörden als auch die Hersteller selbst sind gewarnt. Der dänische Anbieter Create it REAL hat zum Beispiel angekündigt, eine Art Filtersoftware auf den Geräten zu installieren, die das Drucken von Waffenbauteilen verhindern soll.
Wie drucke ich selbst in 3D?
Für vergleichsweise wenig Geld sind 3D-Drucker auf dem Consumer Markt erhältlich. Im Fachhandel liegen die Preise bereits deutlich unter tausend Euro und taugen für die ersten Schritte. Wer professionelle Qualität erwartet oder größere Projekte plant, muss entweder mehr investieren oder Geräte leihen. Eine andere Möglichkeit ist es, die Projekte von Druckanbietern durchführen zu lassen, die sich auf den 3D-Druck spezialisiert haben. Tendenziell werden die Beschaffungskosten der Geräte sowie die Materialkosten in den nächsten Jahren weiter fallen, wodurch der 3D-Druck immer mehr Menschen zugänglich wird. Welche Möglichkeiten und Anwendungsbereiche, welche innovativen Techniken und Produkthighlights sich künftig auftun werden, macht diese Drucktechnik so spannend.

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Die richtigen Dateiformate bei der Bildbearbeitung und für den Druck http://www.pixopolis.de/magazin/druck/richtige-dateiformate-bei-bildbearbeitung-und-druck/ Fri, 23 Jun 2017 14:09:15 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=572 JPEG, RAW, PSD, TIFF, PDF… Es gibt allerhand Dateiformate, die die gängigen Fotokameras und Bildbearbeitungsprogramme anbieten. So viele, dass man schon einmal schnell den Überblick verliert. Besonders jene Fotografen, die sich noch nicht allzu lange mit der Materie beschäftigen, sind bei der Frage nach dem Dateiformat zuerst überfragt. Sollen die Fotos anschließend noch gedruckt werden, […]

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JPEG, RAW, PSD, TIFF, PDF… Es gibt allerhand Dateiformate, die die gängigen Fotokameras und Bildbearbeitungsprogramme anbieten. So viele, dass man schon einmal schnell den Überblick verliert. Besonders jene Fotografen, die sich noch nicht allzu lange mit der Materie beschäftigen, sind bei der Frage nach dem Dateiformat zuerst überfragt. Sollen die Fotos anschließend noch gedruckt werden, stellt sich zudem noch die Frage, welches Format am besten für den Druck geeignet ist. Die gängigsten Formate stellen wir hier vor.

Mittlerweile besitzen die meisten Menschen hierzulande eine Kamera – in welcher Form auch immer. DSLR, Kompaktkamera oder das Smartphone – Fotokameras in groß und klein und von den verschiedensten Herstellern überfluten die Anwender auch mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Dateiformaten zur Speicherung der Bilddateien. Da heutzutage viele Fotos vor dem Druck noch den Weg durch die Bildbearbeitung antreten, kommen noch externe Formate der entsprechenden Programme hinzu. Was aber bedeuten die Formate und wo liegen ihre Vor- und Nachteile?

JPEG

Das Kürzel JPEG steht für den Namen seines Entwicklers, die Joint Photographic Experts Group. Ziel dabei war die möglichst verlustfreie Komprimierung von Bilddateien noch innerhalb der Kamera. Je nach Intensität der Kompression ist das Verfahren stärker oder schwächer verlustbehaftet. JPEG ist ein universales Format und nahezu von jedem Gerät und jeder Software lesbar. Durch die Kompression des Bildes ist das JPEG-Format nicht optimal für den Druck geeignet, da ein bestimmter Teil an Daten durch die Reduktion der Speichergröße verloren geht.
RAW

Eher eignet sich zur verlustfreien Wiedergabe der Daten schon das RAW-Format. Das Rohdatenformat speichert die Dateien unkomprimiert ab und eignet sich damit ideal für die Bildbearbeitung. Die gängigsten Programme arbeiten mit dem RAW-Format, allerdings gibt es auch viele unterschiedliche Rohdatenformate von den jeweiligen Herstellern, welche nicht universell erkannt werden, sondern nur mit Hilfe von Plug-Ins oder Add-Ons. Wenn die originale Bilddatei bei der Bearbeitung sogar zwischen mehreren Programmen verschoben werden soll, empfehlen sich eventuell andere Programme.

PSD

Photoshop – das wohl am meisten genutzte Bildbearbeitungsprogramm – bietet Abhilfe und bietet mit dem hauseigenen PSD ein universelles und unkomprimiertes Format an, das alle Bildbearbeitungsschritte abspeichert. Jeder Kanal, jede Ebene, jede Korrektur wird eigens aufgelistet und kann bei Photoshop oder Photoshop Elements einzeln nachvollzogen, rückgängig gemacht oder auf sonstige Weise variiert werden. Von Nachteil sind die Tatsachen, dass die PSD-Datei von vielen weiteren Programmen nicht gern gesehen ist und dass die Datei durch die Speicherung aller Daten und den Änderungen recht groß wird und entsprechend viel Platz wegnimmt.

TIFF/TIF

Das „Tagged Image File Format“ (TIFF oder auch kurz TIF) ist im Gegensatz zum PSD universell einsetzbar und damit ideal für die Bearbeitung mit verschiedenen Programmen geeignet. Allerdings können die verschiedenen Bearbeitungsschritte am Ende nicht mehr so gut nachvollzogen werden wie bei der PSD-Datei. Ein weitestgehend verlustfreier Druck ist mit TIFF trotzdem garantiert.

PDF

PDF ist ein weiteres Dateiformat aus dem Hause Adobe. Im Gegensatz zu PSD oder den anderen vorgestellten Dateiformaten ist das PDF-Format jedoch vektorbasiert und nicht pixelbasiert. Für den Druck müssen PDF-Dateien also erst umgewandelt werden.

Neben diesen Standardformaten gibt es zahllose weitere Formate, die selbstverständlich auch für den Druck geeignet sind, jedoch deutlich seltener vorkommen. Pixelbasierte Formate wie BMP, GIF, PICT, Pixar, PNG sind einem durch andere Verwendungszwecke zwar geläufig, doch für die Bildbearbeitung und die Erstellung von druckreifen Dateien sind diese Formate nicht mehr häufig gesehen. Dateiformate wie JPEG oder TIFF, die universell verwendet werden können und auch für die Bildbearbeitung geeignet sind, zählen zu den am meisten verwendeten Formaten in diesem Bereich. Wer seine Fotos direkt aus der Kamera zum Druck gibt, kann die Formate so belassen wie sie in der Kamera abgespeichert werden. Für eine möglichst verlustfreie Wiedergabe der Datei empfiehlt sich dabei das RAW-Format. Wer allerdings um die Bearbeitung mit Programmen wie Photoshop nicht herumkommt, ist mit einem Format wie PSD oder TIFF optimal beraten.

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Drucktechnik: Laser- vs. Tintenstrahldrucker http://www.pixopolis.de/magazin/druck/drucktechnik-laser-vs-tintenstrahldrucker/ Wed, 15 Mar 2017 16:02:18 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=516 Die Debatte ist nicht neu und doch immer noch aktuell. Im Büro oder im eigenen Arbeitszimmer – wo gedruckt wird, muss auch ein guter und zuverlässiger Drucker stehen. Dabei gibt es Exemplare aus fast jeder erdenklichen Preiskategorie von den unterschiedlichsten Marken – ob von der Supermarktkette oder als Highend-Gerät der Marktführer. Abgesehen vom preislichen Rahmen […]

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Die Debatte ist nicht neu und doch immer noch aktuell. Im Büro oder im eigenen Arbeitszimmer – wo gedruckt wird, muss auch ein guter und zuverlässiger Drucker stehen. Dabei gibt es Exemplare aus fast jeder erdenklichen Preiskategorie von den unterschiedlichsten Marken – ob von der Supermarktkette oder als Highend-Gerät der Marktführer. Abgesehen vom preislichen Rahmen ist für die Kaufentscheidung besonders eine Frage immer wieder essentiell: Laser- oder Tintenstrahldrucker?

Die Vorurteile gegenüber beiden Systemen – Laserdrucker sind schnell aber unhandlich und kompliziert zu warten und zu reparieren, Tintenstrahldrucker sind kompakt aber langsam – stimmen heutzutage nicht mehr uneingeschränkt mit der Realität überein. Mittlerweile gibt es zum Beispiel sowohl schnelle Tintenstrahldrucker als auch handliche Laserdrucker, die die Entscheidung nur schwerer machen.

Das Prinzip des Tintenstrahldrucks ist relativ simpel. Die Tinte wird durch mikroskopisch kleine Düsen gepresst und auf das Papier aufgetragen. Bereits seit den 1960er Jahren hat sich die Technologie bewährt und wurde auch durch den Laserdrucker nicht gänzlich verdrängt. Dem Laserdruck liegt hingegen das Prinzip der Elektrofotografie zugrunde.

Vor- und Nachteile der Drucksysteme

Laserdrucker sind aufgrund des Elektrofotografieverfahrens sehr schnell. Dadurch waren sie von Beginn an fester Bestandteil in Unternehmen und Firmen, in denen viel und oft gedruckt werden musste. Die Qualität der Druckerzeugnisse war und ist immer noch das Non-Plus-Ultra. Die Maschinen waren bis vor einigen Jahren noch sehr platzeinnehmend, dafür aber robust und im besten Fall kaum wartungsintensiv. Die hohen Anschaffungskosten rechneten sich für viele Unternehmen bereits durch die Druckgeschwindigkeit und die Zuverlässigkeit im Arbeitsalltag.
Tintenstrahldrucker sind zuerst einmal umweltschonender. Sie benötigen kein Aufheizen zum Aufbrennen des Tonerpulvers und kein Kühlen des Blattes am Schluss. Damit sind sie in Sachen Umweltverträglichkeit der Laser-Konkurrenz voraus. Weiterhin sind sie – wie bereits erwähnt – kompakter und einfach zu bedienen. Bei vielen Geräten sind zusätzlich Scanner integriert, außerdem verfügen viele über WLAN und verschiedene Funktionen für eine einfache Bedienbarkeit. Sie können von den unterschiedlichsten Medien und auf unterschiedlichstes Papier drucken und sind somit für so gut wie alle Zwecke zu gebrauchen. Allerdings können sich die Tintenstrahldrucker hinsichtlich der Druckgeschwindigkeit nicht mit den Laserdruckern messen – und dass, obwohl sie in den vergangenen Jahren erheblich zulegt haben. Zudem ist die Papierzufuhr begrenzt – 150 oder am besten 250 Blätter im Papierfach sind üblich, so dass bei einem hohen Papierbedarf oft nachgefüllt werden muss.

Welches System eignet sich für wen?

Dass Laserdrucker eher in Unternehmen oder Schulen verwendet werden als in privaten Haushalten hat den einfachen Grund, dass sie schnell und zuverlässig große Mengen an Druckaufträgen bei einer hohen Qualität bewältigen können. Für die Vervielfältigung von Dokumenten sind Laserdrucker ideal, denn auch der Papiervorrat ist groß und muss nicht so oft nachgefüllt werden wie bei Tintenstrahldruckern. Durch die zuverlässige Arbeitsweise der Druckmaschinen ist die Wartung auch wenig intensiv.

Tintenstrahldrucker hingegen sind in ihrer Mehrzahl für den privaten Gebrauch gedacht. Die Drucker sind günstig in der Anschaffung und kompakt. Dazu sind sie Multi-Talente und meistern jeden Druckauftrag, vom Dokument in schwarz-weiß bis zum Fotoabzug in knalligen Farben. Mit speziellem Fotopapier und spezieller Tinte kann der Druck nach individuellem Belieben angepasst werden. Integrierte Scanner und WLAN sind weitere Vorteile für den privaten oder den Gebrauch in kleinen Unternehmen. Allerdings sollte der Drucker auch etwa mindestens zweimal pro Woche benutzt werden, da sonst die Tintenpatronen schnell eintrocknen.

Kosten?

Die Anschaffungskosten der beiden Technologien klaffen auf den ersten Blick doch deutlich auseinander. Kleine, simple Tintenstrahldrucker gibt es bereits für weit unter hundert Euro während Laserdrucker oft sogar vierstellige Summen kosten. Über die Jahre hinweg kommen bei den Tintenstrahldruckern natürlich noch laufende Kosten für Tintenpatronen, Papier und gegebenenfalls Reparaturen hinzu. So werden aus unter hundert Euro in einem Jahr schon einmal schnell mehrere hundert Euro. Laserdrucker arbeiten mit Tonern und sind in der Haltung in der Regel kostengünstiger. Während Tintenstrahldrucker bereits bei einem Preis von fünf Cent pro gedruckter Seite als günstig gelten, liegen die Kosten pro Seite bei Laserdruckern weit tiefer. Diese können Seiten schon zu einem Preis von unter zwei Cent pro Seite drucken, so dass sich bei häufiger Verwendung auch die Anschaffungskosten schnell rechnen.

Letztendlich hängt die Entscheidung stark von den eigenen Ansprüchen und der Kostenbilanz ab. Der günstigste Tarif hängt langfristig immer von der Verwendung und den Kosten für die zusätzlichen Materialien wie Papier oder Tinte bzw. Toner ab. Wer auch für günstiges Geld einen schnellen Drucker haben möchte, muss aber nicht zwangsläufig zu Laserdruckern greifen, denn – wie eingangs erwähnt – haben sich die Technologien weit fortentwickelt, so dass es bei den Tintenstrahldruckern auch Modelle gibt, die gerade mit einer hohen Geschwindigkeit hervorstechen, sowie Laserdrucker, die über eine enorme Qualität bei Fotodrucken verfügen.
Wer nur sehr selten drucken muss, kann die Aufträge schließlich immer noch im Copy-Shop drucken lassen. Wer aber hingegen auf Anschaffungskosten in erster Linie keine Rücksicht nehmen muss oder will, sondern beste Qualität und schnellste Geschwindigkeit sucht, ist beispielsweise mit einem Farblaserdrucker gut beraten. Die Geschwindigkeit liegt ohnehin im System, jedoch hat sich bei Farblaserdruckern die Qualität enorm gesteigert. Die Anschaffungskosten sind aber erwartungsgemäß für Privatkunden abschreckend hoch. Bei Einzelaufträgen mit dem Wunsch nach höchster Qualität ist es oft die einfache Wahl eines Fotodruckservices, der die Ansprüche erfüllt. Diese verwenden Druckmaschinen, die den herkömmlichen Druckern für kleine Unternehmen oder Privathaushalte weit überlegen sind.

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Tipps zur Installation des Druckers http://www.pixopolis.de/magazin/druck/tipps-zur-installation-des-druckers/ Mon, 13 Mar 2017 16:56:24 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=646 Es ist in manchen Situationen so, als ob der Drucker es absichtlich macht… Das wichtige Dokument muss schnell vor der Deadline abgeliefert werden, das Foto eigentlich noch schnell ins Album geklebt oder der unterschriftsreife Vertrag dem Kunden bereitgestellt werden, doch der Drucker tut nicht das, wofür er gekauft wurde: Er druckt einfach nicht. Das kann […]

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Es ist in manchen Situationen so, als ob der Drucker es absichtlich macht… Das wichtige Dokument muss schnell vor der Deadline abgeliefert werden, das Foto eigentlich noch schnell ins Album geklebt oder der unterschriftsreife Vertrag dem Kunden bereitgestellt werden, doch der Drucker tut nicht das, wofür er gekauft wurde: Er druckt einfach nicht. Das kann entweder an plötzlich auftretenden Problemen liegen oder sogar bereits an einer fehlerhaften Installation. Die folgenden Schritte sollten bei der Einrichtung des Druckers und bei der Vermeidung von Fehlermeldungen helfen.

Der Drucker an sich gehört gewiss nicht zu den beliebtesten Gegenständen im Haushalt oder im Büro. Die Fehlermeldungen kommen gefühlt häufiger als eigentliche Druckexemplare, die Wartung ist aufwendig, nervenaufreibend und die Druckerpatronen sind fast schon so teuer wie ein neues Gerät. Selbst die Installation kostet im schlimmsten Fall viel Zeit und Geduld. Gerade dabei passieren jedoch viele Unstimmigkeiten, die nachher zu den berüchtigten Fehlermeldungen führen.

Hinweise zur Installation

Die meisten älteren Geräte kamen mit Installations-CDs und entsprechenden Kabel zusammen, die für die Einrichtung am PC oder Notebook gedacht waren. Seit es aber sowohl WLAN-Drucker als auch Tablets und Notebooks mit nur wenigen standardmäßigen USB-Anschlüssen gibt, geschieht die Installation von Neugeräten hauptsächlich über den Download von den Treibern, die zuvor auf der Installations-CD vorhanden waren. Auch für den Fall, dass die Treiber der CD nicht mit dem Betriebssystem des PC oder des Notebooks kompatibel sind, empfiehlt sich der Weg über die Downloadseite der Hersteller. Dort sind alle wichtigen Treiber aufgelistet und als Download bereitgestellt. Wer keinen Zugriff auf das Internet hat, kann sich die Installations-CD im Falle eines Verlustes auch (oft kostenfrei) nachliefern lassen. Erscheinen bereits Fehlermeldungen bei der Installation des Treibers, kann es daran liegen, dass bereits ein Treiber installiert ist oder die Version nicht mit dem Betriebssystem kompatibel ist.

Bei der Installation des Druckers sollte im ersten Schritt auf die richtigen Netzwerkeinstellungen geachtet werden. Diese unterscheiden sich je nach Art des Druckers. Die häufigsten Varianten sind USB-Drucker, die mit einem USB-Kabel mit dem PC oder Notebook verbunden werden, außerdem Netzwerkdrucker, die über ein Rechnernetz über LAN oder WLAN von mehreren Rechnern anwählbar sind, sowie WLAN- oder Bluetooth-Drucker. Für alle Druckerarten gibt es dabei unterschiedliche Hinweise zur Vermeidung von Fehlermeldungen.

Hinweise zum USB-Drucker

Der USB-Drucker wird wie der Name schon sagt über ein simples USB-Kabel mit dem PC oder Notebook verbunden und empfängt darüber die zu druckenden Daten. Zusammen mit der Installations-CD ist das Kabel auch wichtig für die Einrichtung des Druckers. Dabei muss darauf geachtet werden, dass bei der Verwendung des Druckers dieser stets mit genügend Strom versorgt wird. Sind viele USB-Geräte an dem PC angeschlossen, kann es passieren, dass das USB-Kabel des Druckers zu wenig versorgt wird und dieser auch später daher schlicht nicht drucken kann. Außerdem ist es wichtig, dass der Drucker erst dann mit dem PC verbunden wird, wenn das Installations-Fenster dazu aufruft. In einigen Fällen erscheint ansonsten eine Fehlermeldungen bezüglich des „Virtual printer port for USB“, die in der Regel sagt, dass die automatische Einrichtung eines virtuellen USB-Anschlusses fehlgeschlagen ist. In diesem Fall müsste dieser Port manuell erstellt werden, wofür es normalerweise Hilfe direkt vom Hersteller oder in diversen Internetforen gibt.

Hinweise zum Netzwerkdrucker

Der Netzwerkdrucker ist im Prinzip ein USB-Drucker oder ein kabelloser Drucker, der nicht direkt mit einem Endgerät verbunden ist, sondern über einen Server bzw. ein Netzwerk mit mehreren Rechnern, die allesamt auf den Drucker zugreifen können. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Verbindung zwischen einem PC und dem Drucker nicht funktioniert. Die Installation des Druckers geschieht normalerweise so vom Installationsprogramm vorgeschrieben. Entweder wird der Drucker an einen PC im Netzwerk angeschlossen und installiert oder als eigenständigen Gerät in dem Netzwerk. Die Einrichtung eines freigegebenen Druckers an einem PC im Netzwerk wird dabei von Windows ab dem Betriebssystem Windows 7 empfohlen. Der Vorteil ist, dass der Drucker nur an einem PC installiert werden muss und über alle anderen Rechner angewählt werden kann. Dazu muss allerdings der PC, der mit dem Drucker verbunden ist, auch stets im Netzwerk sein und über eine funktionierende Verbindung mit den anderen Rechnern sowie dem Drucker verfügen. Genauso muss aber auch der PC mit dem zu übermittelnden Druckauftrag mit dem PC über das Netzwerk verbunden sein. Oft führt an einer Stelle eine fehlende Verbindung zu Fehlern.

Hinweise zum WLAN-Drucker

Auch beim WLAN-Drucker ist die erste Voraussetzung für eine erfolgreiche Installation der Treiber. Ist die richtige Version heruntergeladen, sollte die Internetverbindung geprüft werden. Der Drucker sollte idealerweise nicht zu weit entfernt vom Router stehen, um eine sichere und stabile WLAN-Verbindung zu garantieren. Erst nach der einmaligen Verbindung via Kabel ist dann die kabellose Verbindung einzurichten. Dabei sollte auch hier darauf geachtet werden, dass das Kabel erst dann mit dem Drucker verbunden wird, wenn es eine Aufforderung dazu gibt. Einige Drucker müssen sogar nicht einmal mit dem PC über ein Kabel verbunden werden, sondern können über das WiFi-Setup mit dem Netzwerk verbunden werden. Ist die Installation abgeschlossen und der Drucker hat dennoch keine Verbindung zum WLAN, kann es an der WLAN-Konfiguration des Druckers liegen. Diese ist ebenfalls über das WiFi-Menü anwählbar und einstellbar. In einigen Fällen können die Drucker sich über eine Funktion selbst überprüfen und im Idealfall auch selbst reparieren. Ein anderes lästiges Problem können Firewalls, die auf dem PC installiert sind, darstellen. Sie verhindern durch die Sicherheitseinstellungen das Übersenden von Druckaufträgen, können aber leicht deaktiviert bzw. angepasst werden, so dass die Aufträge ungehindert übersendet werden können.

Bei der Installation Ihres Druckers können diese Hinweise helfen, die Installation korrekt und schnell durchzuführen. Das vermeidet Folgefehler, die später schwierig zu beheben sind. Selbstverständlich kann jeder Drucker aber auch später fehlerhaft sein. In dem Fall liegt es nicht an der Installation. In dem Fall sollte – wenn möglich – von der Garantie Gebrauch gemacht werden.

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Johannes Gutenberg – der Vorreiter der modernen Drucktechnik http://www.pixopolis.de/magazin/druck/johannes-gutenberg-der-vorreiter-der-modernen-drucktechnik/ Wed, 01 Mar 2017 16:49:26 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=670 PDF auf dem PC öffnen, Drucker auswählen, Papier rein und heraus kommt das fertige Druckprodukt. Klingt so einfach, ist es abgesehen von streikenden Druckern, leeren Tintenpatronen und fehlenden Treibern auch – und das dank einer bestimmten Person: Johannes Gutenberg. Der gebürtige Mainzer (* um 1400 in Mainz; † 3. Februar 1468 ebenda) gilt als Vorreiter […]

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PDF auf dem PC öffnen, Drucker auswählen, Papier rein und heraus kommt das fertige Druckprodukt. Klingt so einfach, ist es abgesehen von streikenden Druckern, leeren Tintenpatronen und fehlenden Treibern auch – und das dank einer bestimmten Person: Johannes Gutenberg. Der gebürtige Mainzer (* um 1400 in Mainz; † 3. Februar 1468 ebenda) gilt als Vorreiter des modernen Buchdrucks und ist somit verantwortlich für die Medienrevolution des 16 Jahrhunderts. Noch heute findet man ihn im Namen vieler Druckereien, Universitäten, Verlagen oder anderen Institutionen. Denn seine Erfindung wirkt bis heute nach.

Die ersten Schritte

Es begann mit einem Gedicht, das Johannes Gutenberg (eigentlich Gensfleisch) im Jahr 1450 mittels einer neuen Drucktechnik auf ein Blatt Papier brachte. Was damals gelang, sollte die Grundlage für sein Mammutprojekt werden: der Druck einer Bibel. Für diesen Druck wollte Gutenberg nicht auf den damals in Europa gängigen Holztafeldruck zurückgreifen, sondern ein von ihm über die Jahre entwickeltes Verfahren mit beweglichen Lettern. Anstatt die Druckvorlage mit viel Aufwand spiegelverkehrt auf eine Holztafel zu schneiden, sollte die neue Technik von Johannes Gutenberg aus einzelnen Buchstaben und Zeichen bestehen, die die Wörter und Sätze individuell zusammenfügen sollten.

Der Buchdruck

Am Anfang der Erfindung des Buchdrucks stand Johannes Gutenberg vor einem schier unüberwindbaren Problem: Die Bibel, die er plante zu drucken und zu vervielfältigen, umfasste über eintausend Seiten und war damit zu aufwendig für den gewöhnlichen Holzdruck. Gutenberg erkannte also, dass zur Lösung des Problems einzelne Letter aus Metall hergestellt werden mussten, die frei beweglich waren und durch eine neue Anordnung auch mehrere Seiten bedrucken konnten. Für jedes Zeichen fertigte Gutenberg einen Stahlstempel an, der anschließend in ein Kupferblöckchen eingeschlagen wurde. Die entstandenen Matrizen wurden von Hand ausgegossen. Damit erfand Johannes Gutenberg außerdem auch ein neues Gießinstrument. Mit diesem Instrument war es möglich, ein beliebiges Zeichen zu formen, das immer wieder einzeln verwendet werden konnte. Die Formen aller Satzzeichen konnten nun also immer wieder in verschiedener Anordnung für den Druck genutzt werden und auch die vielen Seiten des Bibel-Exemplars konnten mit einem Satz Zeichen gedruckt werden. Gutenberg fertigte für den Druck der Bibel 47 verschiedene Groß- und 243 unterschiedliche Kleinbuchstaben an. Damit war die aufwendige Herstellung von Holztafeln mit der Druckvorlage überflüssig geworden und die Drucktechnik erlebte eine Revolution.

Die Revolution

Natürlich weiß niemand, ob Johannes Gutenberg selbst geahnt hatte, was seine Erfindung bewirken könnte. Vorrangig für ihn war wohl eher sein Lebensprojekt – der Druck und die Vervielfältigung einer 1282 Seiten umfassenden Bibel. Die Rationalisierung und Erleichterung durch die Erfindung der Druckerpresse führten beim Bekanntwerden dieser Drucktechnik zu einer regelrechten Medienrevolution. Erstmals war die Reproduktion von Wissen schnell und mit relativ einfachen Mitteln durchführbar. Bücher und andere Schriften wurden strukturierter und waren nicht mehr nur der Elite vorbehalten, sondern auch weniger gut betuchten Gesellschaftsschichten zugänglich. Eine Alphabetisierungswelle war die Folge, die wiederum eine Bildungsrevolution einleitete. Das Buch war sprichwörtlich in aller Munde. Viele kulturelle Strömungen späterer Epochen basieren grundlegend auf der Erfindung des Buchdrucks, weshalb viele Historiker und Wissenschaftler diesem einen enorm hohen Stellenwert in der Geschichte der vergangenen Jahrhunderte zuschreiben.

Die Ironie des Schicksals

Trotz der Erfolgsgeschichte des Buchdrucks enthält dessen Geschichte einen Wermutstropfen. Die verdiente Anerkennung für seine Erfindung erfuhr Johannes Gutenberg zu seinen Lebzeiten nicht. Trauriger Höhepunkt war ein Streit vor Gericht mit dem Mainzer Kaufmann Johannes Fust, der Gutenberg Geld für den Druck der Bibel geliehen hatte. Er warf Johannes Gutenberg vor, Teile dieser Gelder für andere Zwecke verwendet zu haben und bekam vor Gericht Recht. Gutenberg musste seine Werkstatt und die Maschinen und Materialien abtreten, während Fust das Geschäft erfolgreich weiterführte. Johannes Gutenberg hingegen musste wieder zu seinem elterlichen Hof zurückkehren, wo er erneut eine Druckerei gründete.

Bedeutung für die Drucktechnik von heute

Fest steht, dass ohne die revolutionäre Technik von Johannes Gutenberg auch die Drucktechnik von heute nicht so ausgereift wäre. Zwar ist die Technologie durch den Digitaldruck oder den 3D-Druck weiter vorangeschritten, doch diese Etappen waren erst durch die Abkehr von einzelnen Drucktafeln möglich. Durch die neue Erfindung erlebte langfristig auch die Presse- und Medienwelt einen rapiden Schub. Durch die einfache Vervielfältigung von Printerzeugnissen war es einerseits schnell und kostengünstig möglich, ein großes Publikum zu erreichen, andererseits waren Bücher und andere Produkte nun nicht mehr nur den höheren Bildungsschichten zugänglich, sondern schnell auch der breiten Masse. Während sich Historiker über die Gewichtung der Erfindung des Buchdrucks durchaus uneins sind, stimmen sie überein, dass zumindest für die Kultur der folgenden Epochen eben diese Erfindung eine Schlüsselrolle spielte. Noch heute tragen bedeutende Universitäten, Straßen und selbstverständlich auch einige Druckereien seinen Namen.

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5 Tipps für den umweltbewussten Druck http://www.pixopolis.de/magazin/druck/5-tipps-fuer-den-umweltbewussten-druck/ Mon, 27 Feb 2017 16:48:14 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=674 Die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind in einem Zeitalter der Ressourcenknappheit aktuell wie kaum jemals zuvor. Mit der Ausbeutung der Natur schaufelt der Mensch sich sein eigenes Grab, warnen Umweltexperten. Unzählige Lösungsansätze versprechen nicht gerade eine schnelle Besserung. Umso wichtiger ist es, dass das Umweltbewusstsein schon im eigenen Haushalt beginnt und über die Mülltrennung hinausgeht […]

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Die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind in einem Zeitalter der Ressourcenknappheit aktuell wie kaum jemals zuvor. Mit der Ausbeutung der Natur schaufelt der Mensch sich sein eigenes Grab, warnen Umweltexperten. Unzählige Lösungsansätze versprechen nicht gerade eine schnelle Besserung. Umso wichtiger ist es, dass das Umweltbewusstsein schon im eigenen Haushalt beginnt und über die Mülltrennung hinausgeht – beispielsweise beim eigenen Drucker.
Viele Druckereien werben mittlerweile mit einem umweltbewussten Druck. Das Produktionsverfahren ist umgestellt auf eine klimaneutrale Bilanz, der Strom ist ökologisch erzeugt und das Papier stammt aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Der Weg hin zum nachhaltigen Druckverfahren ist die richtige Marschroute, die auch von den Kunden honoriert werden sollte. Verlassen Sie sich auf offizielle Siegel, zum Beispiel von der Organisation Forest Stewardship Council (FSC), die die nachhaltige Forstwirtschaft zertifiziert. Diese offiziellen Zertifikate bestätigen die ökologischen Anstrengungen der Unternehmen für den Klimaschutz.
Umweltbewusster Druck zuhause oder am Arbeitsplatz
Nun haben Druckereien aber beileibe kein Monopol auf die Druckproduktion. Der Drucker am Arbeitsplatz oder im eigenen Heim ist bei hoher Auslastung ebenfalls ein Stromfresser und ein Klimaschädling. Wir stellen Ihnen also fünf wertvolle Tipps für einen umweltbewussteren Druck vor, mit denen Sie in eine umweltfreundlichere Zukunft steuern.

Papier sparen

Es klingt so einfach, doch trotzdem läuft der Drucker am Arbeitsplatz oft heiß vor Druckaufträgen, die nur minimale Änderungen zu den Vorgängern enthalten. Ein Rechtschreibfehler auf dem Dokument, eine Unterschrift vergessen, in Schwarz-weiß gedruckt statt in Farbe – kleine Fehler führen oft zu verschwendetem Papier, das direkt in den Mülleimer wandert. Holz ist ein wertvoller und vielerorts knapper Rohstoff, deshalb sollte mit Papier auch bewusst umgegangen werden. Gedruckt werden sollte erst dann, wenn das Dokument abgenommen ist und keine Änderung mehr benötigt. Bei mehrseitigen Druckaufträgen ist es außerdem ratsam, beide Seiten des Papiers zu bedrucken. So wird zudem nicht nur Papier, sondern auch Geld gespart.
Grundlegend ist auch die Frage, ob das Dokument wirklich gedruckt werden muss, oder ob nicht schon ein PDF-Dokument für den Kollegen ausreicht. Die Kommentarfunktion des Acrobat Reader von Adobe ist so ausgereift, dass auch digital korrekturgelesen werden kann, Kommentare hinzugefügt werden können oder Stellen markiert werden können, so dass ein gedrucktes Exemplar oft nicht mehr notwendig ist.
Dass überhaupt kein Papier mehr verschwendet wird, ist selbstverständlich utopisch. Anstatt die unbrauchbaren Dokumente allerdings direkt in den Papierkorb wandern zu lassen oder zu schreddern, kann das Papier beispielsweise durch einen Farbstrich als unbrauchbar markiert werden und fortan als „Schmierpapier“ benutzt werden. Auf die Rückseite passen immer noch unwichtige Druckaufträge oder sie hält als schneller Notizzettel her.

Ein umweltfreundlicher Drucker

Die Wahl des Druckers ist ein ganz entscheidender Schritt auf dem Weg zur positiven Klimabilanz. Für den Einsatz im Büro eignet sich eher ein Tintenstrahldrucker als ein Laserdrucker. Bis zu 84 Prozent lässt sich der Energieverbrauch laut Handelsblatt reduzieren, wenn statt auf den Laserdrucker auf ein modernes Gerät mit Tintenstrahl gesetzt wird. In einigen Fällen sind auch Multifunktionsgeräte zu empfehlen, die gleich mehrere Geräte wie Drucker, Kopierer, Scanner und Faxgerät vereinen. So wird das Gerätearsenal geschmälert und der Stromverbrauch logischerweise merklich reduziert.

Materialverbrauch einsparen

Viele neue Geräte verfügen eigens über Energiesparfunktionen, wie zum Beispiel ein intelligenter Energiesparmodus zum automatischen An- und Abschalten des Druckers. Auch der Bedarf an Betriebsmitteln ist substantiell geringer als bei Laserdruckern, so dass am Ende des Jahres auch deutlich weniger Verpackungsmüll und Abfall produziert werden kann. Dabei helfen auch Druckkassetten mit hoher Kapazität, durch die der Austausch der Kassetten bei leeren Patronen weniger häufig auftritt. Druckertinte sparen gelingt auch mit einfachen Mitteln, wie etwa der Reduzierung der Auflösung in den Druckereinstellungen. Einige Dokumente brauchen gewiss nicht die höchste Druckauflösung und eignen sich somit hervorragend zum Einsparen von Tinte. Die Einsparung an Materialverbrauch verbessert automatisch die Energiebilanz des Druckers.

Recyclingpapier benutzen

Nur die wenigsten Druckaufträge benötigen weißes Druckerpapier, das selbstverständlich stark gefärbt ist. Recyclingpapier taugt mit seiner gräulichen Erscheinung zwar nicht unbedingt für offizielle Dokumente, allerdings ist dieses Papier weitaus nachhaltiger und daher unbedingt für interne Druckaufträge zu empfehlen. In allen relevanten Vergleichen schneidet das Recyclingpapier besser ab, wenn es um Umweltverträglichkeit und die Energiebilanz geht.

Richtig entsorgen

Druckerhersteller sind dazu verpflichtet, benutzte Materialien wie leere Druckerpatronen und -kassetten selbst zu entsorgen und sich mit dem Leergut um das Recycling zu kümmern. Viele Patronen und Tonerkassetten bestehen heutzutage größtenteils aus recycelten Kunststoffen und sollten daher nicht einfach in den Hausmüll geworfen werden. Auf den Etiketten neuer Patronen und Tonerkassetten gibt es oft die Hinweise der Hersteller zu der Rücksendung der leeren Produkte.
Auch bei Abfallentsorgungsgesellschaften kann das Druckmaterial fachgerecht entsorgt werden und ist in haushaltsüblichen Mengen auch kostenlos. Einige private Entsorgungsunternehmen bezahlen für bestimmte Patronen sogar Geld, da diese besonders begehrt sind.
Auch der Drucker sollte auf keinen Fall in den Hausmüll wandern, wenn er ausgedient hat. Falls er sogar noch funktioniert und nur von einem modernen Gerät ersetzt werden soll, ist es ratsam, das ausgediente Modell zu einer Computerreparatur oder einer anderen Elektrowerkstatt zu bringen, die das Gerät zumindest gegen einen kleinen Betrag abkaufen. Ist das alte Gerät wirklich kaputt, kann dort überprüft werden, ob sich eine Reparatur lohnt und kann dann ebenfalls in Bezahlung gegeben werden. Bei Geräten, die wirklich ihren Zenit überschritten haben, dienen Werkstoffhöfe als letzte Ruhestätte. Auch kommunale Abfallentsorgungsgesellschaften nehmen die Geräte entgegen.
Fazit
Mit diesen einfachen Tipps steht dem guten Gewissen beim nächsten Druck zuhause oder am Arbeitsplatz nichts mehr im Wege. Vom bewussten Papierverbrauch bis hin zur richtigen Entsorgung der Geräte – schon kleine Gesten tragen zu einem besseren Umweltverständnis bei, auch bei den Kollegen oder Freunden. Dass auch die Hersteller von Druckgeräten immer umweltfreundlichere Produkte entwickeln, ist ebenfalls ein Schritt in die richtige Richtung hin zu einer besseren Energiebilanz im eigenen Heim oder im Büro.

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Die verschiedenen Falzarten http://www.pixopolis.de/magazin/druck/die-verschiedenen-falzarten/ Wed, 15 Feb 2017 16:39:31 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=607 Flyer, Speisekarten, Grußkarten oder sonstige Werbeartikel aus Papier bestehen oft nicht einfach nur aus einer einzigen Seite, sondern scheinbar aus mehreren. In Wirklichkeit ist das Druckmaterial aber gefalzt, das heißt geknickt. So entsteht der Eindruck, es handele sich um mehr Seiten als nur die eine. Der Vorteil ist, dass das Falzen in der Regel kostengünstiger […]

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Flyer, Speisekarten, Grußkarten oder sonstige Werbeartikel aus Papier bestehen oft nicht einfach nur aus einer einzigen Seite, sondern scheinbar aus mehreren. In Wirklichkeit ist das Druckmaterial aber gefalzt, das heißt geknickt. So entsteht der Eindruck, es handele sich um mehr Seiten als nur die eine. Der Vorteil ist, dass das Falzen in der Regel kostengünstiger und weniger aufwendig ist als das Binden mehrerer Seiten. Die wichtigsten Falzarten stellen wir im Folgenden kurz vor.

Das Falzen ist eine Begrifflichkeit, die selbst vielen Erwachsenen noch nicht oft zu Ohren gekommen ist. Dabei hat sich so ziemlich jeder von uns bereits als Kind eingehender mit verschiedenen Falztechniken befasst. Die Konstruktion eines Papierfliegers, das Zusammenfalten eines Blatt Papiers als geheime Botschaft oder die Kunst des Origami unterliegen streng genommen der gleichen Technik wie beim Falzen, das aus Druckereien bekannt ist. Hier beschreibt es nämlich den Vorgang des Knickens von Papierbögen mit Hilfe von Werkzeugen, um das Material in eine gewünschte Form zu bringen. Für die unterschiedlichen Formen – vom Flyer über die Speisekarte bis hin zur Grußkarte – gibt es auch unterschiedliche Falzarten.

Der Lagenfalz oder Einbruchfalz

Die einfachste Falzart ist wohl der Lagen- oder Einbruchfalz. Bei dieser Technik wird der Papierbogen an der gewünschten Stelle eingeknickt, so dass sich das Blatt normalerweise halbiert. Die Originalfläche ist mit einem Bruch in vier kleinere Flächen unterteilt, weshalb auch viele Speisekarten o.ä. mit diesem Verfahren gefalzt werden, um den Inhalt auch haptisch zu gliedern.

Der Wickelfalz

Der Wickelfalz basiert auf dem Lagen- oder Einbruchfalz und besteht im Grunde lediglich aus einem Bruch mehr. Die ursprüngliche Fläche wird auf diese Weise nicht halbiert, sondern durch mindestens zwei Parallelbrüche mindestens gedrittelt. Dabei werden die Kanten so gefalzt, dass die beiden Parallelbrüche die mittlere Fläche „einwickeln“. Diese Drittelung des Blattes ist das typische Format für Flyer, vor allem da sich die Größe des Blattes praktischerweise sehr reduzieren lässt.

Der Zickzackfalz oder Leporellofalz

Im Gegensatz zum Wickelfalz wird das Papier beim Zickzack- oder Leporellofalz abwechselnd durch zwei oder mehrere Parallelbrüche nach vorne und nach hinten geknickt. Die Struktur erinnert so an ein Zickzackmuster und kann auch mit fortschreitender Anzahl der Brüche weitergeführt werden.

Der Kreuzfalz

Der Kreuzfalz oder auch Kreuzbruch beschreibt einen horizontalen als auch vertikalen Bruch des Papiers, so dass dieses nicht nur von der Seite her zusammengefaltet werden kann, sondern auch von oben bzw. unten. Im Normalfall verlaufen die Brüche in einem Winkel von 90° zueinander.

Der Tabernakel-, Fenster- oder Altarfalz

Ähnlich wie beim Wickelfalz besteht diese Falzart ebenfalls aus zwei Brüchen, die das Blatt Papier in drei Flächen auf einer Seite teilen. Beim Tabernakel-, Fenster- oder Altarfalz beträgt das Verhältnis zwischen den drei Seiten jedoch nicht 1:1:1, sondern 1:2:1. Dies bewirkt, dass beide äußeren Seiten zusammengeklappt die mittlere Fläche bedecken wie eben bei Fensterflügeln oder einem Altar. Diese Art des Falzens eignet sich besonders für Einladungskarten oder festliche Zwecke.

Diese grundlegenden Falzarten werden im größeren Rahmen auch in den Druckereien angewendet, wenn es darum geht, entsprechende Produkte herzustellen. Dafür werden die Papierbögen allerdings nicht per Hand geknickt, sondern von speziellen Falzmaschinen. Zuhause ist das Falzen selbstverständlich auch möglich, allerdings ist die exakte Durchführung des Falzens ohne entsprechendes Werkzeug schwierig. Notfalls kann an den Papierflieger das Knicken von Hand wieder geübt werden, damit die Handgriffe auch bei den selbstgestalteten Flyern oder Einladungskarten sitzen.

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Die richtige Papiersorte http://www.pixopolis.de/magazin/druck/die-richtige-papiersorte/ Fri, 03 Feb 2017 16:29:56 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=559 Im Kaufhaus oder im gut sortierten Supermarkt ist die Auswahl an Druckerpapiersorten nicht gerade üppig. Ein paar verschiedene Papierstärken und unterschiedliche Farben – für die meisten Kunden reicht das Angebot aber völlig aus. Bei einem Besuch im Fachhandel – etwa in Büro- und Elektronikfachmärkten – sieht die Welt schon anders aus. Druckerpapier in allen Farben, […]

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Im Kaufhaus oder im gut sortierten Supermarkt ist die Auswahl an Druckerpapiersorten nicht gerade üppig. Ein paar verschiedene Papierstärken und unterschiedliche Farben – für die meisten Kunden reicht das Angebot aber völlig aus. Bei einem Besuch im Fachhandel – etwa in Büro- und Elektronikfachmärkten – sieht die Welt schon anders aus. Druckerpapier in allen Farben, Formen und Sorten füllt die Regale und das in jeder erdenklichen Preiskategorie. Wer am eigenen Drucker mehr als Standard-Dokumente drucken möchte, kommt aber nicht umhin, sich mit der richtigen Papiersorte für den jeweiligen Zweck zu beschäftigen und eventuell den Gang in die Fachmärkte anzutreten.

Tintendrucker vs. Laserdrucker

Bereits vor der Suche nach dem gewünschten Druckerpapier sollte Klarheit darüber bestehen, welches Papier überhaupt in Frage kommt. Die erste Eingrenzung der Auswahl geschieht schon durch den Drucker selbst. Die meisten Drucker in Privathaushalten und Firmen sind entweder Laser- oder Tintenstrahldrucker. Beide Druckverfahren unterscheiden sich darin, dass beide Drucker unterschiedliches Papier benötigen. Während Papier für den Tintenstrahldrucker so beschaffen ist, dass es die Tinte ideal aufsaugen kann, ist die Oberfläche von Papier für den Laserdrucker darauf ausgelegt, große Hitze bei der Fixierung des Tonerpulvers zu ertragen. Erst, wenn Sie wissen, welches Papier für welchen Drucker Sie benötigen, kann die Suche losgehen.

Unterschiedliches Papier für unterschiedliche Zwecke

Nicht immer und nicht für jeden Zweck ist das Standard-Druckerpapier beispielsweise aus dem Kaufhaus geeignet. Zwar ist sogenanntes Kopier- oder Normalpapier für sowohl für Laser- als auch für Tintenstrahldrucker geschaffen, die Qualität und der Preis dafür ist aber oft nicht optimal – besonders dann, wenn besondere Druck-Anlässe anstehen.

„Edel“-Papier

Für wichtige Dokumente, Einladungen oder zum Beispiel Bewerbungen empfiehlt sich das Normalpapier ganz und gar nicht. Etwas Edleres muss her! Das Standard-Druckerpapier hat eine Dicke oder auch Stärke von 80 g/m². Dieser Wert ist der Orientierungswert für die Papierwahl. Wichtige Anlässe erfordern edleres Papier mit einer höheren Stärke ab 100 g/m² je nach Verwendungszweck. Dickeres Papier fühlt sich in den Händen direkt höherwertig an und hält natürlich länger als dünneres Papier. Wer noch darüber hinausgehen will, kann mit einem Druckerpapier mit integriertem Wasserzeichen besonders Eindruck machen. Das Wasserzeichen zeugt von Individualität und bleibt natürlich gut in Erinnerung. Allerdings ist solch ein hochwertiges Papier natürlich auch mit höheren Kosten als für Normalpapier verbunden. Wer sich zudem nicht ganz sicher ist, welche Papierstärke in Frage kommt, kann diese im Fachhandel näher betrachten und „befühlen“.
Neben der Papierstärke ist vor allem für den optischen Eindruck auch die Farbe des Papiers entscheidend. Das Standard-Weiß ist nicht immer die beste Wahl bei Bewerbungen. Ein leichtes Grau oder ein leichtes Beige hebt sich von der weißen Masse direkt ab, bleibt aber trotzdem sehr dezent. Einladungen in weiß sind hingegen eher die Seltenheit, da hier viel mehr mit Farben experimentiert wird. Achten Sie aber darauf, dass die Schriftfarbe und die Farbe des Papiers nicht zu ähnlich sind. Die Leserlichkeit ist letztlich noch wichtiger als die Ästhetik der Farben.

Fotopapier

Eine ganz eigene Kategorie bildet bei den Papiersorten das Fotopapier. Zwar können Fotos, Bilder oder Grafiken natürlich auch auf Normalpapier gedruckt werden, doch die Ergebnisse sind nicht immer sehr ansehnlich. Besonders dünnes Papier feuchtet bei großflächiger Bedruckung durch den Tintenstrahldrucker schnell durch und schlägt Wellen. Die Lösung findet sich in speziellem Fotopapier.
Auch hier ist die Wahl zwischen Fotopapier für den Laser- und für den Tintenstrahldrucker entscheidend. Aber auch bei den Tintendruckern gibt es Unterschiede im Druckverfahren bei Fotos. Einige drucken Fotos nämlich mit Farbstofftinte, während andere Geräte wiederum mit Pigmenttinte arbeiten. Für ein optimales Ergebniss benötigt der Drucker also das passende Papier. Die Gebrauchsanweisung des Druckers oder ein Fachmann im Handel geben im Notfall Aufschluss darüber, welches Papier für den jeweiligen Drucker geeignet ist.

Die „grüne“ Variante

Wer viel druckt, muss sich darüber im Klaren sein, dass dies stets zu Kosten der Umwelt geht. Druckerpapier wird in der Regel immer noch aus Holz gewonnen und selbst das Papier aus Plastik ist aus ökologischer Sicht keine wirkliche Alternative. Natürlich sollten unnötige Ausdrucke vermieden werden, doch einen kleinen Teil zur Verbesserung der eigenen Ökobilanz kann auch Recycling-Papier oder Umweltpapier für den Drucker bringen. Das Papier wird aus alten Papierresten gewonnen und hat daher erst einmal eine graue und matte Farbe. Allerdings gibt es das Recycling-Papier auch in anderen Farbtönen, die allerdings die Umweltbilanz des Produktes wieder etwas schmälern. Dennoch ist das Recycling-Papier für umweltbewusste Privatpersonen und Firmen eine gute Wahl – auch wenn der Preis dafür natürlich etwas höher liegt als bei herkömmlichen Kopierpapier.

Druckerpapier richtig verwenden

Ist die Wahl getroffen und das richtige und passende Papier besorgt, gibt es noch einige letzte Hinweise zur Verwendung des Papiers. Immerhin sind die meisten Drucker trotz ihres robusten Eindrucks sehr sensibel.
Bevor Sie also im ersten Schritt den Papierstapel in das Papierfach einlegen, lockern Sie diesen ein wenig auf. Das verhindert ein ungewolltes Zusammenkleben der Blätter durch den Drucker. Falls Spezialpapier wie etwa Fotopapier verwendet werden soll, muss dieses unbedingt richtig herum eingelegt werden. Außerdem ist es wichtig, dass bei einer höheren oder niedrigeren Papierstärke der Wert im Druckertreiber eingestellt wird, um ein optimales Ergebnis zu bekommen. Wenn Sie den Druckauftrag beendet haben, lagern Sie das Papier am besten in der Originalverpackung und schützen Sie dieses vor direkter Einstrahlung durch Sonnenlicht und vor Feuchtigkeit.

Mit diesen Hinweisen sollte niemand mehr ganz unvorbereitet den Gang in den Fachhandel antreten. Wer spezielles Druckerpapier für spezielle Zwecke benötigt, kann in den Geschäften auch das Personal fragen und sich beraten lassen. Vor Ort sehen und fühlen Sie das Papier selbst und wissen daher, wie es schließlich auch auf andere Personen wirken kann.

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Zubehör für den Drucker – muss es immer original sein? http://www.pixopolis.de/magazin/druck/zubehoer-fuer-den-drucker-muss-es-immer-original-sein/ Mon, 23 Nov 2015 10:59:01 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=490 Druckerpatronen stehen nicht gerade weit oben in der Beliebtheitsskala der Verbraucher. Das viele Geld, das für die kleinen Farbbehälter über den Tresen wandert, ist kaum ausgegeben, da zeigt der Drucker schon wieder einen akuten Leerstand an. Verführerisch ist der Griff zu Produkten von Billiganbietern. Doch tut man sich damit langfristig auch wirklich einen Gefallen? Als […]

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Druckerpatronen stehen nicht gerade weit oben in der Beliebtheitsskala der Verbraucher. Das viele Geld, das für die kleinen Farbbehälter über den Tresen wandert, ist kaum ausgegeben, da zeigt der Drucker schon wieder einen akuten Leerstand an. Verführerisch ist der Griff zu Produkten von Billiganbietern. Doch tut man sich damit langfristig auch wirklich einen Gefallen?

Als wäre die Anschaffung eines neuen Druckers nicht schon nervenaufreibend genug, lassen die ersten Verschleißerscheinungen am Gerät nicht lange auf sich warten. Streikende Drucker sind auf jeden Fall keine Seltenheit. Wer sich ein Neugerät angeschafft hat, kann in solchen Fällen Gebrauch von der Garantie machen. Sonst aber muss nach der fachmännischen Untersuchung des Geräts viel Geld in Ersatzteile investiert werden. Hinzu kommen außerdem noch die laufenden Kosten für Druckerpatronen, die sowieso ganz schön auf das Portemonnaie drücken. Die Hersteller, die ihre Druckgeräte und das Zubehör zumeist so konzipieren, dass die Produkte nicht mit denen der Konkurrenz kompatibel sind, zwingen Verbraucher dazu, horrende Preise für das Zubehör zu zahlen. Nur oft namenlose Drittanbieter bieten kompatibles Zubehör für die teureren Markenhersteller an. Lohnt das No-Name-Zubehör oder sollte sicherheitshalber doch zu den Markenprodukten gegriffen werden?

Keine bedeutenden Qualitätsunterschiede

Die gute Nachricht zuerst: Es ist in der Tat unbedenklich hinsichtlich der Druckqualität und der Kompatibilität, Druckerpatronen von Fremdanbietern zu nutzen. Die Stiftung Warentest hat Billiganbieter von Druckerzubehör umfangreich getestet. Über 800 verschiedene Druckerpatronen wurden mit dem Ergebnis untersucht, dass in keinem dieser Tests Anzeichen von jedweden Schäden entdeckt werden konnten. Druckerpatronen von Fremdanbietern sind in erster Linie also durchaus zu empfehlen, denn sie haben zwar teilweise eine geringere, aber teilweise sogar auch eine bessere Qualität zu bedeutend günstigeren Preisen.

Probleme mit der Garantie?

Wie funktioniert aber der Einsatz der Druckerpatronen von Fremdanbietern? Viele Markenhersteller von Druckgeräten kennzeichnen ihre Produkte etwa mit Chips, um so den Einsatz von No-Name-Zubehör zu erschweren. Diese Chips auf den Patronen kommunizieren mit den Chips im Drucker, wodurch das Original-Zubehör erkannt wird. Eine Billigpatrone kann in der Regel nicht einfach so in den Slot im Drucker gesteckt werden. Entweder müssen die Chips am Drucker oder an der Patrone manipuliert werden. In solchen Fällen hat der Einsatz von nicht originalem Zubehör doch einen entscheidenden Nachteil. Denn manipulierte Geräte, die also nicht mehr im ursprünglichen Zustand vorgefunden werden, verlieren normalerweise den Anspruch auf Garantie. Wer dennoch weder auf die Garantie noch auf die Billigpatronen verzichten möchte, sollte zumindest so vorsichtig vorgehen, dass der Einsatz von Fremdprodukten nicht auffällt.

Auch das Zubehör, das nach Ablauf der Garantie selbstverständlich selbst angeschafft werden muss, ist entsprechend teuer, wenn es denn original sein soll. Doch hier haben Fremdanbieter ebenfalls die Lücke gesehen und ein günstiges Angebot von Ersatzteilen in den Handel gebracht. Die Reparatur ist in den meisten Fällen simpel und kann mithilfe von Anleitungen im Internet selbst erledigt werden.

Akku-Patronen

Wieder aufladbare Batterien sind für viele Bastler und Elektronik-Freunde ein Segen, dennoch bevorzugen die meisten Verbraucher die gewöhnlichen Batterien. Auch für Drucker gibt es Refill-Patronen, oft auch von den Original-Herstellern. Diese sind freilich teurer als die Einweg-Variante, auf lange Sicht aber auf alle Fälle lohnend und sowohl für Druckqualität sowie für die Sicherheit angesichts der Garantie unbedenklich. Für wahre Sparfüchse sind diese wieder auffüllbaren Patronen die beste Alternative zu den teuren Einweg-Patronen und außerdem noch die umweltfreundlichste Variante.

Da hört das Sparen an der Tinte auf…

Wer nicht nur beim Kauf der Druckerpatronen spart, sondern genauso sparsam mit dem Drucken selbst ist, läuft Gefahr, den Drucker damit zu beschädigen. Über Monate lang den Drucker nicht zu verwenden führt dazu, dass die Druckköpfe verstopfen. Die Reinigung ist – wenn überhaupt möglich – sehr aufwendig und gegebenenfalls auch ziemlich teuer. Das Geld, welches dann an den Patronen und dem Zubehör gespart wurde, fließt dann in die Neuanschaffung oder in die Reparatur durch einen Fachmann. Und das macht noch weniger Spaß als originale Druckerpatronen zu kaufen.

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