DIY – Magazin für Druck und Design http://www.pixopolis.de/magazin Tipps und Anleitungen für gelungene Druckprodukte Wed, 30 Aug 2017 20:13:47 +0000 de-DE hourly 1 Foto-Daumenkino selber basteln http://www.pixopolis.de/magazin/diy/foto-daumenkino-selber-basteln/ Wed, 30 Aug 2017 14:17:22 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=592 Das sogenannte „Daumenkino“ mag Vielen der jüngeren Generationen schon kein Begriff mehr sein – spiegelt es doch das analoge Zeitalter wider wie kaum ein anderer Gegenstand. Heutzutage sind in der Online-Welt GIF-Dateien auf dem Vormarsch. Mehrere Einzelbilder, die zu einer Animation zusammengefügt werden, sind aber selbstverständlich keine Erfindung des Internets, sondern begeisterten die Menschheit schon […]

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Das sogenannte „Daumenkino“ mag Vielen der jüngeren Generationen schon kein Begriff mehr sein – spiegelt es doch das analoge Zeitalter wider wie kaum ein anderer Gegenstand. Heutzutage sind in der Online-Welt GIF-Dateien auf dem Vormarsch. Mehrere Einzelbilder, die zu einer Animation zusammengefügt werden, sind aber selbstverständlich keine Erfindung des Internets, sondern begeisterten die Menschheit schon über Jahrhunderte. Da wird es doch Zeit, das charmante Fingerspielzeug wieder in Mode zu bringen. Und das am besten selbst gebastelt.

Die Vorzüge

Das Daumenkino zeichnet insbesondere seine Vielseitigkeit aus. Ob selbst gemalt oder gezeichnet oder aber mit Fotos geschmückt – die Bildsequenzen passen zu jedem Anlass. Besonders als Geschenk an Freunde, Familie oder den Partner eignet sich das Daumenkino, denn einerseits kann die Botschaft ganz individuell und persönlich sein, andererseits ist ein greifbares und selbst gebasteltes Präsent doch um einiges schöner als eine abstrakte virtuelle Animation. Dazu kommt, dass die Bastelei auch noch kinderleicht ist.

Die Vorbereitung

Um am Ende den gewünschten Video-Effekt zu erzielen, eignen sich am besten Einzelbilder einer Serienaufnahme oder eine zu Einzelbildern zerlegte Filmsequenz. Für die Zerlegung eines Videos in Einzelbilder gibt es im Internet entsprechende Software. Einfacher ist aber ohnehin die Serienaufnahme, die mit so ziemlich jeder Fotokamera möglich ist. Natürlich können auch einzelne Fotos für das Daumenkino herhalten, allerdings ist dies ungleich anstrengender als bei der Serienbildaufnahme, da die Bewegungen im Bild immer zum nächsten passen müssen, um einen „echten“ Video-Effekt zu erzielen.
Wichtig ist, dass bereits im Vorfeld Klarheit darüber herrscht, welcher Film letztendlich im Daumenkino zu sehen sein soll. Da die meisten Serienaufnahme-Funktionen begrenzt sind, sollte die Botschaft kurz und knapp gehalten werden. Ein romantischer Kuss mit dem oder der Liebsten, der frischgeborene Nachwuchs in den Armen der Mutter oder die Kinder beim Sport – große Emotionen für tolle Motive gibt es zu Genüge. Werden diese emotionalen Momente auch noch per Serienbildaufnahme festgehalten, steht der Bastelarbeit für das Daumenkino auch nichts mehr im Wege.

Die Materialliste

Zuerst einmal muss entschieden werden, in welcher Form das Daumenkino gebastelt werden soll. Sollen die Fotos übereinander gelegt und an einer Seite verklebt werden oder sollen die Fotos in ein passendes Buch oder Notizheft geklebt werden? Die erste Variante ist etwas einfacher, während die zweite Variante ein wenig mehr her macht.

Variante 1:

  • 20-50 auf Fotopapier ausgedruckte Bilder im gewünschten Format
  • Schneidemaschine oder Schere
  • Tacker
  • Tesafilm
  • Farbiges Klebeband

Variante 2:

  • 20-50 auf Fotopapier ausgedruckte Bilder
  • Schneidemaschine oder Schere
  • Notizheft im gewünschten Format
  • Klebstift oder Fotoklebepads

Die Bastelarbeit

Für die erste Daumenkino-Variante wird zuerst das gewünschte Format für die Fotoreihe bestimmt. Das Daumenkino funktioniert am besten mit relativ kleinen Abmessungen, zum Beispiel 8 x 6 cm. Fotos werden auf der Druckvorlage natürlich möglichst platzsparend platziert und anschließend auf Fotopapier gedruckt. Die Schneidemaschine oder notfalls eine Schere erledigen die Feinarbeit. Danach werden die Fotos in die richtige Reihenfolge gebracht und von vorne betrachtet auf der linken Seite zusammengetackert. Um wirklich sicherzugehen, dass die Fotos aneinander heften, kann an der gleichen Stelle noch einmal mit Tesafilm nachgeholfen werden. Dafür wird ein Tesafilmstreifen einmal um den linken Rand der Fotos geklebt. Mit farbigem Klebeband werden schließlich das Tesafilm und die Klammern vom Tacker versteckt, so dass das Daumenkino optisch einen einwandfreien Eindruck macht.

Für die zweite Variante hingegen werden die ausgedruckten und ausgeschnittenen Fotos in ein dünnes Notizheft geklebt. Da Fotos bei Flüssigkleber schnell anfangen, Wellen zu schlagen, greifen wir lieber zu einem Klebestift oder zu Fotoklebepads. Falls das Notizheft viel mehr Seiten hat als Fotos für das Daumenkino vorhanden sind, sollten überflüssige Seiten bereits vorher entfernt werden. In der richtigen Reihenfolge werden auf die übriggebliebenen Seiten nun die Fotos geklebt. Anschließend können das Deckblatt und die Rückseite des Notizhefts noch verziert werden.

Beide Varianten des Daumenkinos sind schnell und leicht gebastelt. Am Ende steht ein sehr persönliches und liebevolles Geschenk, das tolle Momente wiedergibt. Zum Geburtstag, zum Valentinstag oder einfach für zwischendurch – das selbst gebastelte Foto-Daumenkino ist das ideale Geschenk zu jedem Anlass.

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Plastikdruck – Recycling für Zuhause http://www.pixopolis.de/magazin/diy/plastikdruck-recycling-fuer-zuhause/ Mon, 28 Aug 2017 14:13:31 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=651 Sie fliegen zu Hauf in unseren Schränken herum, nehmen unnötig viel Platz weg, werden sowieso so gut wie nie benutzt und sind zudem auch nicht gerade sehr umweltfreundlich: Die Rede ist von den altbekannten Plastiktüten. Aber warum nicht einfach mal selbst recyceln und mit einer ganz einfachen Drucktechnik neue Accessoires kreieren? Immerhin bringen Modeketten immer […]

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Sie fliegen zu Hauf in unseren Schränken herum, nehmen unnötig viel Platz weg, werden sowieso so gut wie nie benutzt und sind zudem auch nicht gerade sehr umweltfreundlich: Die Rede ist von den altbekannten Plastiktüten. Aber warum nicht einfach mal selbst recyceln und mit einer ganz einfachen Drucktechnik neue Accessoires kreieren? Immerhin bringen Modeketten immer wieder neue und oft auch ansprechende Designs auf ihre Tüten.

Materialien

Das wichtigste Utensil bei diesem Druck-DIY ist natürlich die Plastiktüte selbst. So gut wie jeder Laden im Einzelhandel hat für Kunden Plastiktüten parat, um die eingekauften Gegenstände zu verpacken. Dabei ist die Tüte für die Unternehmen zudem ein willkommener Werbeträger, auf den häufig das Logo, oft aber auch ein markanter Schriftzug oder eine nette Grafik des Corporate Designs, prangt.
In diesem Tutorial wird mit simplen Tricks dieses Logo oder die Grafik der Plastiktüte auf einen anderen Stoff übertragen. Ob Kissenbezüge, Jutebeutel oder jegliche Einrichtungsaccessoires – im Internet oder in Einrichtungsläden ist neben Materialien auch garantiert die ein oder andere Inspiration zu finden. Der zu bedruckende Stoff sollte im besten Falle aus Baumwolle bestehen, synthetische Stoffe sind unter Hitzeeinfluss nämlich eher weniger geeignet. Weiterhin werden eine Schere, Backpapier, Bügeleisen sowie Bügelbrett für die Prozedur benötigt.

Wichtig: Da nicht jedes Plastik auf dem ausgewählten Material haften bleibt, sollte die Kombination der Auswahl auf jeden Fall vor dem tatsächlichen Druck auf einem Stoffrest getestet werden. Da jedes Material anders ist, stellt sich auch immer erst nach dem Druck heraus, wie sich die Stoffe verhalten. Dabei können dann auch Hitze und Dauer individuell angepasst werden.

Drucktechnik

Nachdem die Stoffe ausgesucht wurden, sollte als erstes überlegt werden, welches Muster oder Logo auf den zu bedruckenden Stoff übertragen werden soll. Aus den Schriftzügen der jeweiligen Marken können so zum Beispiel eigene Wörter oder Sätze gebildet werden. Individuelle Formen und Motive sind natürlich auch möglich. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die Fläche des Druckes nicht zu groß ist, damit der Stoff sich nicht verzieht. Sind die Muster ausgewählt, kann mit dem Druck losgelegt werden. Hierzu sollten die Plastikausschnitte auf die jeweilige Position des zu bedruckenden Stoffes gelegt werden. Es ist hilfreich, das komplette Muster zurecht zu legen, denn nach dem Druck lässt es sich nicht mehr verändern. Hat man sich dann für ein Design entschieden, können die Formen einzeln auf die Tasche, das Kissen oder jedes andere Objekt gebracht werden. Dafür müssen die ausgeschnittenen Plastikmotive mit einem Backpapierzuschnitt bedeckt werden und anschließend mit dem Bügeleisen auf Stufe zwei für 30 bis 60 Sekunden komplett bedeckt werden, um dann etwas Druck auszuüben. Dies ist anfangs besonders wichtig, damit das Motiv nicht verrutscht und gleichmäßig auf den Stoff aufgetragen werden kann. Nach etwa zehn Sekunden kann dann mit dem Bügeleisen in langsamen Bewegungen über den Stoff gefahren werden. Dabei darf die Temperatur nicht zu hoch eingestellt sein und das Bügeleisen nicht unbeaufsichtigt auf dem Papier liegen, da sich das Plastik sonst verzieht und Brandgefahr bestehen kann.
Nach gegebener Zeit kann das Backpapier leicht abgezogen werden, um zu schauen, ob der Zuschnitt bereits haftet. Ist dies nicht der Fall, sollte noch für einige Sekunden weitergebügelt werden, bis der gewünschte Effekt auch sichtbar wird.

Weitere Hinweise

Diese Drucktechnik ist gut geeignet für Accessoires, die keiner permanenten Beanspruchung unterliegen. Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Stoffe nicht zu sehr gedehnt werden. Deswegen ist eine Bedruckung auf Kleidungsstücken eher nicht zu empfehlen. Auf Kissenbezüge oder Jutebeutel ist die Technik jedoch auf jeden Fall anwendbar. Weiterhin wichtig zu beachten ist, dass die bedruckten Stoffe mit der Hand gewaschen werden müssen. Einen Waschmaschinengang hält der Druck leider nicht aus, da die Temperaturen und die Beanspruchung des Stoffes das Druckmuster auflösen lassen.

Wer sich an diese Hinweise hält, kann mit solch einfachen Mitteln also nicht nur neue Dekorationsgegenstände zaubern, sondern auch überflüssige und nervige Plastiktüten recyceln. Und das alles für nur wenig Geld. Wem dabei die Ideen ausgehen, der kann sich außerdem von der Vielzahl an Motiven auf den jeweiligen Plastiktüten beim nächsten Einkaufsbummel immer wieder inspirieren lassen.

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Einen Fotokalender selber machen http://www.pixopolis.de/magazin/diy/einen-fotokalender-selber-machen/ Thu, 20 Jul 2017 14:16:44 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=546 Ein Fotokalender ist immer wieder ein schönes Geschenk an den Partner, an enge Freunde oder an Familienmitglieder. Wenn man sich für einen Monatskalender ohne Wochentagsangaben entscheidet, kann sich der Beschenkte gleich mehrere Jahre an dem Kalender erfreuen. Einen Fotokalender können selbst die Unkreativen problemlos gestalten. Bastelkalender gibt es in jedem gut sortierten Schreibwarengeschäft. Zusätzlich braucht […]

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Ein Fotokalender ist immer wieder ein schönes Geschenk an den Partner, an enge Freunde oder an Familienmitglieder. Wenn man sich für einen Monatskalender ohne Wochentagsangaben entscheidet, kann sich der Beschenkte gleich mehrere Jahre an dem Kalender erfreuen.

Einen Fotokalender können selbst die Unkreativen problemlos gestalten. Bastelkalender gibt es in jedem gut sortierten Schreibwarengeschäft. Zusätzlich braucht es nur noch 12 persönliche Fotos, die auf den freien Flächen auf der Seite jeden Monats mit einem Klebestift oder einem speziellen Fotokleber angebracht werden. So einfach ist ein individuelles Geschenk geschaffen.Natürlich können die Seiten auch weiter bemalt, beschriftet und beklebt werden. Der eigenen Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Besonders eignen sich schöne Sprüche und Zitate, aber auch Verzierungen, die zur jeweiligen Jahreszeit passen. Zusätzliche Inspirationen kann man unter anderem in zahlreichen Youtube-Videos bekommen.
Noch einfacher ist es, sich seinen Fotokalender online zu erstellen. Teilweise müssen dafür nur noch die gewünschten Fotos hochgeladen und den passenden Monaten zugeordnet werden. Anschließend kann der Auftrag abgeschlossen werden und der fertig gedruckte und gebundene Kalender kommt bequem mit der Post nach Hause.

Die oben genannten Ideen sind vor allem geeignet, wenn man in kurzer Zeit noch etwas persönliches verschenken möchte oder einem die Bastelarbeiten wegen zweier linker Hände so ganz und gar nicht liegen. Für all diejenigen, denen der bestellte Kalender nicht individuell genug ist, gibt es auch die Möglichkeit den Kalender komplett selbst zu basteln.

  • Die Materialliste:
  • Tonpapier für 13 gleich große Rechtecke (Tipp: Auf hellen Farben sind Termine besser sichtbar)
  • 13 Fotos
  • Bleistift
  • Klebestift oder Fotokleber
  • Lineal
  • Schere
  • Optional: zweite Farbe Tonpapier, Bunte Stifte, Sticker, Spiralbindegerät

Ausschneiden der Kalenderblätter

Für die gleich großen Rechtecke sollte man die Außenlinien mit Bleistift und Lineal vorzeichnen und dann sorgfältig ausschneiden. Es empfiehlt sich bei den Maßen darauf zu achten, dass die Rechtecke etwas mehr als doppelt so groß wie die Fotos sind. Damit wird verhindert, dass die Fotos über die Kanten der Kalenderseiten überstehen.

Einrichten der Monate

Die fertig ausgeschnittenen Kalenderblätter werden nun zunächst mit den Monatsnamen beschriftet. Je nach Geschmack können die Kalendertage danach bei jedem Monat anders angeordnet werden. Aber Achtung! Wichtig ist es, dass das Foto noch zwischen die Tage passt. Die Kalendertage können mit den Filzstiften entweder direkt auf den Tonkarton oder je nach Belieben auch auf einen zusätzlichen Streifen Tonpapier gezeichnet werden. Dieser wird dann auf den ursprünglichen Karton geklebt. Damit der Kalender gut lesbar ist, sollte man hierbei wieder mit einem Lineal arbeiten.
Als Hauptmotiv wird dann für jeden Monat ein Foto auf die Seiten geklebt. Es empfiehlt sich dabei darauf zu achten, dass die Fotos zur jeweiligen Jahreszeit passen. Zum Juli passt zum Beispiel ein Foto aus dem Sommerurlaub oder vom Badesee besonders gt, im Januar ein Foto vom Schlittenfahren und im Dezember ein Foto vom geschmückten Weihnachtsbaum oder auf dem Weihnachtsmarkt.
Nachdem die Fotos aufgeklebt worden sind, können die Seiten abschließend dekoriert werden. Dafür eignen sich beispielsweise selbst gemalte Schnörkel, Sticker und kleine persönliche Erinnerungsstücke. Auch eine tolle Idee ist es, jeden Monat mit einem schönen Spruch zu versehen.

Den Kalender binden

Abschließend wird der Kalender gebunden. Dafür müssen die Kalenderblätter in der richtigen Reihenfolge gestapelt werden. In einem Spiralbindegerät kann der Kalender dann gebunden werden. Da nicht jeder Haushalt mit einem Bindegerät ausgestattet ist, können die Blätter alternativ auch in einem Copyshop gebunden werden lassen. Fertig ist der schöne, ganz persönliche Kalender zum Verschenken oder für zu Hause.

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Dein Instagram Feed für zu Hause – Fotowand http://www.pixopolis.de/magazin/diy/dein-instagram-feed-fuer-zu-hause-fotowand-diy/ Fri, 14 Jul 2017 14:22:21 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=580 Wer seine Wohnung mit Bildern schmücken möchte, tut dies für gewöhnlich mit Fotos im Hoch- oder Querformat. Sie werden in einen hübschen Bilderrahmen gesteckt und an die Wand gehängt. Um dieser alltäglichen, verstaubten Idee etwas Schwung zu verleihen, kann dies auch auf eine andere, moderne und vor allem gradlinigere Art und Weise umgesetzt werden. Der […]

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Wer seine Wohnung mit Bildern schmücken möchte, tut dies für gewöhnlich mit Fotos im Hoch- oder Querformat. Sie werden in einen hübschen Bilderrahmen gesteckt und an die Wand gehängt. Um dieser alltäglichen, verstaubten Idee etwas Schwung zu verleihen, kann dies auch auf eine andere, moderne und vor allem gradlinigere Art und Weise umgesetzt werden. Der Schlüssel hierzu sind quadratische Bilder à la Instagram.

Berühmt geworden ist die App u. a. durch ihr typisches quadratisches Foto- und Video Format (welches mittlerweile aber auch 16:9 ermöglicht). Die quadratische Form bleibt jedoch Grundeinstellung und ist im Feed jedes einzelnen Nutzers als Vorschaubild zu erkennen. Warum also nicht einfach die Flut an geschossenen Fotos – egal ob bei Instagram hochgeladen oder nicht – an die Wand bringen, anstatt sie auf dem Smartphone in Vergessenheit geraten zu lassen. Hierfür werden hinter die Fotos Moosgummizuschnitte geklebt, die wiederum an die Wand gebracht und letztendlich umrahmt werden. Das Moosgummi bringt Haptik in die Fotowand, da die Bilder nicht einfach in ein Plexiglas eingerahmt werden, sondern direkt an der Wand befestigt sind.
Die Materialliste:

  • 49 Fotos (13×13 cm)
  • Schwarzes Moosgummi
  • 100 x 100 cm Bilderrahmen (ohne Glasscheibe)
  • Nägel
  • Maßband
  • Kreppband
  • Cuttermesser
  • Fotokleber/Fototape
  • Evtl. Bastelpappe

Es werden jeweils 7 Bilder pro Zeile und Reihe mit 0,75 cm Abstand geklebt, zum Rahmen gibt es keinen Abstand (Das Ganze kann natürlich in beliebiger Größe umgesetzt werden)
7 x 13 cm = 91 cm
12 x 0,75 cm = 9 cm
= 100 cm

Und so geht’s:

Im ersten Schritt wird die Wand, an der das Bild später hängen soll, abgemessen und mit Kreppband abgeklebt. Das innere Format sollte zu jeder Seite 100 cm breit sein. Das vorherige Abkleben hat den Vorteil, dass die Position an der Wand beliebig oft geändert werden und wenn es beim ersten Mal nicht gleich gelingt, es nochmals begradigt werden kann. Wer die Fotos nicht direkt an seine Wand befestigen möchte, kann auch weiße Bastelpappe als Untergrund nehmen, diese mit dem Kreppband an die Wand und darauf dann die Fotos kleben.
Im zweiten Schritt benötigen wir 49 Moosgummizuschnitte, die mit einem Cuttermesser auf 13×13 cm in das Fotoformat gebracht werden. Moosgummi gibt es etwa in Baumärkten, in Bastelläden oder selbstverständlich in allen Formen und Varianten im Internet zu kaufen. Die Bilder werden dann mit Fotokleber auf den Moosgummizuschnitten befestigt. Ist dieser Arbeitsschritt getan, können die Fotos Stück für Stück mit Fototape an die Wand bzw. die Bastelpappe gebracht werden. Dies geschieht direkt an der Innenseite des Kreppbandes. Dabei ist etwas Geduld nötig, da es wichtig ist, genau 0,75 Zentimeter Abstand einzuhalten und die Bilder gerade aufzukleben, damit die Rechnung aufgeht und ein schönes Endergebnis garantiert werden kann. Sind alle Fotos an die Wand gebracht, kann im letzten Schritt der Bilderrahmen angebracht werden.

Varianten:
Das Gute an dieser Instagram-Wand für zu Hause ist, dass der Kreativität freien Lauf gelassen werden kann. Ob mit schwarz-weiß Bildern und einem knalligen Bilderrahmen, buntem Moosgummi oder doch schlicht gehalten und durch einen goldenen Bilderrahmen umrahmt. Hier sind absolut keine Grenzen gesetzt und die Fotos können zudem jederzeit ausgewechselt werden. Modern wird die Wand ohnehin wirken, der einheitliche Stil, der durch die quadratischen Fotos dargestellt und sonst durch verwirrende Hoch- oder Querformate gestört wird, liegt absolut im Trend.
Und wenn das noch nicht genug ist: Einfach ein Foto der Instagram-Wand schießen, bei selbiger App hochladen und jeden daran teilhaben lassen.

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Fotoleporello selbst basteln http://www.pixopolis.de/magazin/diy/fotoleporello-selbst-basteln/ Thu, 22 Jun 2017 15:06:19 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=542 Ein Lepo-was? Ein Leporello, entgegnet der eingefleischte Bastelfan. Ein Album in der Form einer Ziehharmonika, faltbar und stilvoll. Eine perfekte Idee also, um das Fotoalbum etwas kreativer zu gestalten. Wer das Leporello noch aus dem Kunstunterricht in der Schulzeit kennt, denkt möglicherweise zuerst an verklebte Finger, endlose Papierschnipsel und schiefe Ergebnisse. Doch mit einer bisschen […]

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Ein Lepo-was? Ein Leporello, entgegnet der eingefleischte Bastelfan. Ein Album in der Form einer Ziehharmonika, faltbar und stilvoll. Eine perfekte Idee also, um das Fotoalbum etwas kreativer zu gestalten.

Wer das Leporello noch aus dem Kunstunterricht in der Schulzeit kennt, denkt möglicherweise zuerst an verklebte Finger, endlose Papierschnipsel und schiefe Ergebnisse. Doch mit einer bisschen Fingerspitzengefühl und der richtigen Portion Motivation ist ein Leporello schnell gebastelt. Verziert mit den Urlaubs- oder Hochzeitsfotos entstehen so tolle Erinnerungsstücke oder aber geniale Geschenkideen. Denn die Bastelarbeit ist weder aufwendig, noch teuer in der Beschaffung des Materials. Alles, was benötigt wird, findet sich im herkömmlichen Bastel- oder Schreibwarenbedarf. Das benötigte Material muss natürlich bei Größe und Menge den eigenen Ansprüchen angepasst werden. In dieser Anleitung wird von einem Leporello in der Größe 10,5 mal 10,5 cm mit sechs Fotos auf jeder Seite der faltbaren Fläche. Im Nachhinein kann das Leporello auch immer wieder und ganz leicht erweitert werden.

Die Materialliste:

  • 1 Blatt Graupappe, mindestens 2 mm dick
  • 1 Blatt Designerpapier in gewünschtem Muster für Vorder- und Rückseite
  • 5 Blatt Kartonpapier in gewünschter Farbe
  • mindestens 12 Fotos auf herkömmlichen Fotopapier oder ausgedruckt auf dünnerem Glanz-Papier, die Größe ist in diesem Fall 10 mal 10 cm
  • Satinband mit einer Länge von etwa 20 cm
  • Klebstoff
  • Schere
  • Ggf. Cuttermesser oder Schneidemaschine
  • Schneiden

Zuerst werden alle Papier- und Pappvorlagen in die richtige Größe gebracht. Die Graupappe wird in zwei Stücke mit den Maßen 10,5 mal 10,5 cm zerschnitten. Das Designerpapier wird in zwei Stücke mit den Maßen 11 mal 11 cm aufgeteilt und das Kartonpapier wird in fünf Stücke im Format 10 mal 20 cm zerschnitten. Die Graupappe wird schon mal mittig auf die Rückseite des Designerpapiers gelegt. An den vier Ecken wird das überstehende Papier im 45° Grad Winkel abgeschnitten. Falls die Fotos noch nicht das gewünschte Format haben, werden sie in einer quadratischen Form zurechtgeschnitten. Die Größe sollte an jeder Seite 0,5 cm geringer sein als bei der Graupappe.

Kleben

Zuerst wird die Graupappe mit Klebstoff bestrichen und mittig auf die Rückseite des Designerpapiers gelegt. Die überstehenden Kanten des Papiers werden umgeklappt und auf die Pappe geklebt.
Das Satinband wird mittig auf eine Rückseite der Pappen geklebt. Nachher wird das Papier um die Vorderseite herumgelegt und hält das Leporello zusammen.
Die fünf Kartonstücke werden alle jeweils in der Mitte geknickt und anschließend zur Hälfte über einander geknickt, so dass eine langer, faltbarer Papierstreifen entsteht. Es muss dabei beachtet werden, dass die Faltrichtung immer abwechselnd ist, damit sich das Papier übereinander stapeln kann.
Auf beiden Seiten des Papierstreifens können im nächsten Schritt die Fotos nebeneinander aufgeklebt werden.
Die Endstücke des Streifens werden beide mittig an der Rückseite der Pappstücke befestigt.

Verzieren

Ist alles restlos getrocknet, kann zur Verschönerung des Leporellos noch auf die Vorder- und Rückseite Namenswidmungen, Titel oder ähnliches geschrieben werden. Wer möchte, kann natürlich auch mit Glitzer oder anderen Deko-Elementen das faltbare Fotoalbum verzieren.

Ob für die Urlaubs-, Hochzeits-, oder einfach Spaßfotos – das Fotoleporello ist ein tolles Geschenk für die Liebsten oder aber ein passendes Format für die eigenen Erinnerungen. Nicht nur das Endprodukt macht Spaß, sondern auch die ganze Bastelei und Verzierung im Vorfeld.

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Foto-Pinnwand aus Weinkorken http://www.pixopolis.de/magazin/diy/foto-pinnwand-aus-weinkorken/ Wed, 21 Jun 2017 14:41:47 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=610 Ob für die Familie, in der Wohngemeinschaft, für Geschäftliches oder auch private Angelegenheiten. Pinnwände sind seit geraumer Zeit Hilfsmittel und Begleiter für Einkaufslisten, Reminder, Putzpläne, Postkarten, Fotos und etliches mehr. Nur sehen die Bretter aus altem, muffigen Kork-, Weichfaser- oder Hartschaumplatten zumeist nicht wirklich schön aus und haben neben ihrem funktionellen Wert nicht viel zu […]

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Ob für die Familie, in der Wohngemeinschaft, für Geschäftliches oder auch private Angelegenheiten. Pinnwände sind seit geraumer Zeit Hilfsmittel und Begleiter für Einkaufslisten, Reminder, Putzpläne, Postkarten, Fotos und etliches mehr. Nur sehen die Bretter aus altem, muffigen Kork-, Weichfaser- oder Hartschaumplatten zumeist nicht wirklich schön aus und haben neben ihrem funktionellen Wert nicht viel zu bieten. Doch das lässt sich durch ein einfaches, kostengünstiges DIY schnell ändern: mit handelsüblichen Weinkorken, die ansonsten wahrscheinlich in den Müll wandern, kann eine individuelle, abwechslungsreiche Form einer Pinnwand im Handumdrehen gebastelt werden. Dann haben die etlichen Fotos endlich einen gebührenden und vor allen Dingen selbst gebastelten Platz im Zimmer.

Die Materialliste

Für dieses DIY wird ein Bilderrahmen, idealerweise mit den Maßen 20×40 cm, benötigt. Dieser ist in jedem Künstlerbedarf oder direkt in Fotoläden erhältlich. Für diesen Bilderrahmen werden dann 50 Korken benötigt (Länge: 38 mm), welche im Internet bestellt werden können. Auf einigen Seiten gibt es auch bereits benutze Korken, die jeweils eine andere Aufschrift haben. Das ist für die Optik eine schöne Variante, jedoch keine Pflicht. Natürlich können die Korken auch selbst gesammelt werden, was besonders bei Weinliebhabern eine schöne Idee ist. Weiterhin benötigt werden: Pappe, Acrylfarbe, Pinsel, eine Heißklebepistole, Nägel, Hammer und Reißnägel, die jeweils im Künstlerbedarf, Bastelläden oder Baumärkten zu finden sind. Schlussendlich dürfen auch die Fotos für die Pinnwand nicht fehlen. Diese sollten auf ein möglichst stabiles Papier, idealerweise Fotopapier, gedruckt sein, da sie sonst sehr schnell in Mitleidenschaft gezogen werden und irgendwann wie die Blätter vom Baum herunterfallen. Die Größe der Fotos ist zuerst einmal nicht relevant. Gerne können es verschiedene Größen und Formate sein, um den richtigen, etwas unaufgeräumten Pinnwand-Look herzustellen.

Die Vorbereitung

Im ersten Schritt sollte das Plexiglas, das eventuell im Bilderrahmen vorhanden ist, entfernt werden. Danach kann dann eine etwas dickere Pappe in beliebiger Farbe in den Bilderrahmen eingefügt werden, damit es nicht auffällt, falls später kleine, aber unvermeidbare Lücken zu sehen sind. Danach gibt es zwei Optionen: Entweder die Weinkorken werden in (verschiedenen) Farben angemalt oder, vor allem bei Korken mit verschiedenen Aufschriften eine schöne Variante, sie werden so an den Bilderrahmen gebracht. Bei Ersterem können einfache Acrylfarben, alternativ aber auch Sprühfarben jeglicher Art verwendet werden.

Die Klebearbeit

Nun werden die Korken einzeln auf die Pappe im Bilderrahmen positioniert und anschließend angeklebt. Mit einer Heißklebepistole funktioniert dies am Besten, denn so wird garantiert, dass die Korken halten und die angepinnten Zettel nicht abfallen. In horizontaler Lage können nun bei einem Bilderrahmen der Größe 20×40 cm im Hochformat fünf Korken pro Spalte und zehn Korken pro Zeile angebracht werden.
Ein wenig mehr Aufwand wird benötigt, wenn die Weinkorken in einem bestimmten Muster aufgeklebt werden sollen. Möglich wäre hierbei z.B. eine Zick-Zack Form, in der die Korken abwechselnd schräg nach links und rechts zeigend, geklebt werden. Um Lücke zu vermeiden ist es wahrscheinlich, dass einige Korken zerschnitten werden müssen, da die Form des Bilderrahmens nicht angepasst werden kann.
Eine weitere Variante wäre es, die Korken abwechselnd horizontal und vertikal zu kleben. Hierbei sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass die Korken nicht sofort mit der Heißklebepistole befestigt werden. Vorteilhafter ist es, erst eine bestimmte Form auf den Bilderrahmen zu legen, damit mehrere Varianten ausgetestet und eventuell. auch wieder verworfen werden können.

Die Fertigstellung

Ist der Kleber getrocknet, muss der Bilderrahmen nur noch an die richtige Stelle platziert und mit Nägeln befestigt werden. Danach können jegliche Dinge angepinnt werden. Soll die Pinnwand lediglich zur Dekoration dienen, können natürlich auch nur die Fotos oder Postkarten angebracht werden. Gerade Fotos sind ein echter Hingucker und erinnern bei jedem Blick darauf an schöne Zeiten im Urlaub, mit Freunden oder an die Kindheit. Wer es ein wenig organisatorischer mag, kann die Pinnwand auch zur Aufbewahrung von Einkaufslisten, Briefen oder Rechnungen nutzen, da diese so nicht einfach in der Schublade verschwinden. Der Kreativität sind bei der Nutzung jedenfalls keine Grenzen gesetzt und die Pinnwand ist garantiert ein echtes Highlight für jeden Wohnungsflur, Büro, Küche, Kinderzimmer oder ähnliches.

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Gemüsedruck – Günstig und einfach Textilien bedrucken http://www.pixopolis.de/magazin/diy/gemuesedruck-guenstig-und-einfach-textilien-bedrucken/ Fri, 17 Mar 2017 18:00:12 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=654 Für alle Bastelfans ein absolutes Muss: Drucktechniken. Es gibt sie zu Hauf und sie können oftmals schon mit üblichen Gegenständen angewandt werden. Einfache Methoden, um eigene Designs auf T-Shirts, Jutebeutel, Kissenbezüge o.ä. zu kreieren. Und das für wenig Geld und im Handumdrehen. Für jedes der folgenden Do It Yourselfs sind Textilfarben und die zu bedruckenden […]

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Für alle Bastelfans ein absolutes Muss: Drucktechniken. Es gibt sie zu Hauf und sie können oftmals schon mit üblichen Gegenständen angewandt werden. Einfache Methoden, um eigene Designs auf T-Shirts, Jutebeutel, Kissenbezüge o.ä. zu kreieren. Und das für wenig Geld und im Handumdrehen.

Für jedes der folgenden Do It Yourselfs sind Textilfarben und die zu bedruckenden Stoffe natürlich die Grundlage. Diese sind in Bastel- bzw. Stoffläden oder im Internet zu finden. Als Hilfsmittel werden außerdem ein paar Zeitungen als Unterlage und einige Schwämme zum Auftragen benötigt.

Zitronendruck

Zwar ist die Zitrone bzw. sind Zitrusfrüchte selbstverständlich kein Gemüse, in unserer Auflistung von Drucktechniken kommt sie trotzdem vor. Wie auch bei den folgenden Gemüsearten dient die halbierte Zitrone bei dieser Art von Druck als eine Art Stempel. Der Zitronendruck ist die wohl einfachste und schnellste Art, um einen außergewöhnlichen Druck mit gleichzeitig einfachsten Mitteln zu kreieren. Die halbierte Zitrone muss dazu einfach mit einem Küchenpapier trocken getupft werden und anschließend kurz an der Luft weitertrocknen. Ist die Oberfläche nicht mehr feucht, kann die Textilfarbe auf diese aufgetragen werden. Anschließend kann das Zitronenmuster auf den Stoff gedruckt werden. Hierbei kann natürlich jegliche Art von Zitrusfrucht verwendet werden.

Kartoffeldruck

Der Klassiker unter den Druckverfahren ist wohl der Kartoffeldruck. Hierfür werden eine möglichst große und breite Kartoffel und einige Ausstechformen benötigt. Im ersten Schritt sollte entlang der langen Seite der Kartoffel ein kleiner Teil abgeschnitten werden, damit die Ausstechform darauf platziert und anschließend hineingedrückt werden kann. Mit einem Messer kann nun der außerhalb der Form stehende Kartoffelrest weggeschnitten werden. Ist dies geschafft, kann die Ausstechform wieder entfernt und der entstandene Stempel vorsichtig auf ein Küchentuch gedrückt werden, damit die Feuchtigkeit verloren geht und das Ergebnis des Drucks verbessert wird. Nun kann auch schon drauflos gestempelt werden. Mit Hilfe eines Schwammes kann die Textilfarbe kinderleicht auf die Druckfläche der Kartoffel gebracht und anschließend mit ein wenig Druck auf jegliche Art von Textilien gestempelt werden.

Blätterdruck

So simpel und doch so schön ist der Druck mit Laubblättern. Es kann jegliche Art von Blattstruktur auf die Textilien gebracht werden, sei es Ahorn, Kastanie oder Eiche. Hierfür sollten die Blätterzweige zuerst einmal von möglichem Schmutz und Nässe befreit werden. Anschließend kann die Textilfarbe auch schon aufgetragen werden. Dabei ist es vorteilhaft, die Blattunterseite zu verwenden, da die jeweiligen Strukturen hier besser zu erkennen sind. Ist die Farbe aufgetragen, sollte das Blatt vorsichtig auf den Stoff gelegt werden. Nun ist es nützlich, einen Stoffrest oder ein Stück Zeitung auf das jeweilige Blatt zu legen, denn so ist es einfacher, das Muster auf das Textil zu drucken. Mit ein wenig Kraft kann jetzt mit einer Teigrolle oder alternativ auch einer Glasflasche über das Blatt gerollt und damit die Musterung auf den Stoff übertragen werden.

Chinakohldruck

Vielleicht mag es etwas merkwürdig klingen, Chinakohl eignet sich jedoch ausgezeichnet, um eine Rosenform zu drucken. Dazu muss der Kohl knapp oberhalb des Strunks abgeschnitten werden. Je nach Höhe des Schnitts entsteht hier ein etwas anderes Muster, das durch die Anordnung der Kohlblätter einer Rose gleicht. Nachdem dieser Strunk etwas trocken getupft wurde, kann der Druck auch schon beginnen und der genießbare Chinakohl noch anderweitig verwertet werden.

Es gibt also allerlei Techniken, um verschiedenste Muster und Formen auf Textilien zu drucken. So können durch die einzigartigen Strukturen verschiedener Objekte individuelle Muster kreiert werden. Mit ein wenig Fantasie können auch noch andere Dinge als Stempel o.ä. zweckentfremdet werden und für einen absoluten Hingucker sorgen.

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Fotos richtig in Szene setzen – Bilderrahmen mal anders http://www.pixopolis.de/magazin/diy/fotos-richtig-in-szene-setzen-bilderrahmen-mal-anders/ Wed, 15 Mar 2017 15:57:31 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=623 Wir haben sie alle in unserer Wohnung, in verschiedenen Formen und Größen: Fotos in Bilderrahmen. Sie gelten als eines der wichtigsten Andenken und sind mittlerweile Alltag geworden. Doch auf Dauer werden die üblichen Rahmen, die jeder zu Hause hat, langweilig und benötigen dringend ein Upgrade. Schon mit einfachen Mitteln und ein wenig Zeit kann aus […]

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Wir haben sie alle in unserer Wohnung, in verschiedenen Formen und Größen: Fotos in Bilderrahmen. Sie gelten als eines der wichtigsten Andenken und sind mittlerweile Alltag geworden. Doch auf Dauer werden die üblichen Rahmen, die jeder zu Hause hat, langweilig und benötigen dringend ein Upgrade. Schon mit einfachen Mitteln und ein wenig Zeit kann aus einem einfachen Rahmen ein besonderer Einrichtungsgegenstand für die Lieblingsfotos werden.

Ecken nutzen

So simpel, dass man selber wahrscheinlich nie darauf kommen würde: Einfach mal die kahlen Ecken der Wohnung nutzen und mehrere Bilderrahmen an die Wände hängen, die sich gerade zu einer Ecke verbinden. Mit minimalem Material- und Zeitaufwand, kann so ein Raum originell geschmückt werden. Nutzt man weiterhin auch noch viele unterschiedliche Rahmen, ob in Größe, Farbe oder Form, so kann noch mal für einen Hingucker gesorgt werden. Bei ausgefallenen Wandfarben kommt das Gesamtbild natürlich gleich noch mehr zur Geltung.

Bilder an der Leine

Als einfache Variante, um Bilderrahmen umzugestalten, wird einfach das Glas aus dem Rahmen genommen und anschließend mehrere Paketschnüre horizontal gespannt und an den Seiten festgeknotet. In Abhängigkeit der Größe und Zahl der Fotos, kann auch in der Menge der Fäden variiert werden. Nun können die Bilder mit Wäscheklammern aufgehängt und bei Bedarf schnell und einfach ausgetauscht werden. Die Materialien sind in üblichen Bastelläden zu finden und das DIY gelingt in wenigen Minuten.

Altglas recyceln

Eine weitere einfache Art, Fotos in Szene zu setzen, ist, Flaschen aus Weißglas aufzubewahren, diese auszuwaschen, danach gründlich trocknen zu lassen, anschließend die Fotos einzurollen und in die Flasche fallen zu lassen. Hierbei ist teilweise etwas Fingerspitzengefühl nötig, um die Fotos in ihre richtige Position zu bringen. Eine weitere Hilfe ist es, Flaschen zu nehmen, die eine größere Öffnung haben. Möchte man hierbei auf Nummer sicher gehen, kann dabei Bastelkleber aus dem Bastelladen zur Hilfe genommen werden, da dieser nach einiger Zeit nicht mehr zu sehen ist. Behilft man sich mit diesen beiden Tricks, so kann das Glas auch einfach mit der Öffnung auf den Kopf gestellt werden, was weiterhin Originell aussieht und außerdem noch einfacher zu entstauben ist.

Farbkick mit Washi Tape

Um seine Bilderrahmen in Eyecatcher zu verwandeln, sollte man zu Washi Tape greifen. Wem das Mysterium „Washi Tape“, an dem man in Sachen DIY nur noch schwer vorbeikommt, völlig fremd ist: es handelt sich hierbei um Klebeband aus Reispapier, das selbstklebend und leicht entfernbar ist. Mittlerweile gibt es dieses Tape nicht nur im Internet, sondern auch in Bastel,- und Schreibwarenläden in sämtlichen Ausführungen. Der Kreativität kann hierbei freien Lauf gelassen werden. Das Klebeband kann beispielsweise am äußeren Rand des Fotos bzw. des Untergrundes geklebt werden und ist damit gleichzeitig die Trennung von Rahmen und Bild. Durch die vielen verschiedenen Arten an Tapes können viele Variationen ausprobiert und gegebenenfalls leicht entfernt werden.

Vintage Rahmen

Um einen coolen Vintage Stil an die Wände zu bringen, lohnt es sich, hin und wieder mal in Omas Küchenschränken zu stöbern. Hier dürfte sich die ein oder andere alte Backform wieder finden, die sich ideal als Bilderrahmen eignet. Durch die oftmals runde Form müssen die Fotos folglich noch zugeschnitten und anschließend einfach in die Backform geklebt werden. Besonders geeignet sind hierbei Tarte-Formen mit ihrem typischen Stil. Wichtig hierbei: Formen aus Keramik sind zu schwer und kompliziert an die Wand zu bringen. Zu empfehlen sind daher Formen aus (Edel)Stahl oder ähnlich leichtem Material. Diese können natürlich auch noch nach Belieben in der Farbe verändert und dann an die Wand gehängt werden.

Mit diesen fünf Ideen sollte Schluss sein mit den öden Bilderrahmen. Es kann so einfach sein, die eigenen Fotos richtig in Szene zu setzen und dies sogar noch auf ungewöhnliche Weise und für den kleinen Geldbeutel. Sollen die Fotos einmal anders als im 0815-Bilderrahmen zur Geltung kommen, sollten diese Tipps die Grundlage für eine kreative Umrahmung sein.

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Foto Memory selber basteln http://www.pixopolis.de/magazin/diy/foto-memory-selber-basteln/ Wed, 08 Mar 2017 16:52:13 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=663 Ein tolle Möglichkeit, die Kinder zu beschenken, oder die Urlaubs- oder Lieblingsfotos kreativ in Szene zu setzen, ist ein selbst gebasteltes Foto Memory. Das Gedächtnis-Spiel mit den Bildpaaren ist seit Jahren der Klassiker unter den Kinderspielen und sollte in keiner Wohnung mit Kindern fehlen. Aber auch Erwachsene dürften Spaß und vor allem Gefallen an der […]

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Ein tolle Möglichkeit, die Kinder zu beschenken, oder die Urlaubs- oder Lieblingsfotos kreativ in Szene zu setzen, ist ein selbst gebasteltes Foto Memory. Das Gedächtnis-Spiel mit den Bildpaaren ist seit Jahren der Klassiker unter den Kinderspielen und sollte in keiner Wohnung mit Kindern fehlen. Aber auch Erwachsene dürften Spaß und vor allem Gefallen an der Bastelidee finden.
Hier finden Sie eine einfache Anleitung zum Selbstbasteln.
Das Spiel Memory, übrigens eine eingetragene Marke von Ravensburger, blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Bereits 1959 ließ der Schweizer Militärattaché William Hurter das von ihm weiterentwickelte Legekartenspiel beim heutigen Ravensburger Verlag verlegen. Davor gab es bereits viele weitere ähnliche Spiele wie das „Zwillingsspiel“. Noch heute wachsen viele Kinder mit dem Spiel auf, das so simpel wie nützlich ist. Als Gedächtnistraining lernen die Kinder die effektive visuelle und verknüpfte Erinnerung. Mit einigen Handgriffen und ein wenig Kreativität lässt sich das Spiel ganz einfach mit eigenen Fotos nachbasteln und schon bekommt das Spiel einen ganz persönlichen Touch.
Die meisten Memory-Spiele enthalten auf den Spielkarten zumeist grundlegende Symbole in Farben, die sich jeweils voneinander abheben. Wenn das Spiel für ein Kind gedacht ist, das mit den Spielkarten Gedächtnisübungen lernen soll, dann sollte sich die eigene Fotoauswahl zumindest an den gängigen Spielkarten orientieren. Bekannte Motive wie Autos, Häuser, Menschen oder bestimmte Personen aus dem Umfeld des Kindes, aber auch symbolische Motive wie Gegenstände aus dem Alltag werden von Kindern schneller erkannt und können besser zugeordnet werden.
Falls das Geschenk eine kreative Aufbereitung eines Fotogeschenks sein soll und die spielerische Verwendung nicht im Vordergrund steht, soll natürlich die persönliche Note besser durchkommen. Die schönsten Bilder der Hochzeit, aus dem Urlaub oder aus den gemeinsamen Jahren mit dem Partner sind eine gute Wahl. Ein kleiner Tipp: Suchen Sie jeweils zwei verschiedene Fotos der gleichen Situation aus, die später auch im Memory klar erkennbar zusammengehören, aber sich dennoch voneinander unterscheiden. So wirkt das Memory noch ein wenig lebendiger!

Die Materialliste:

Fotos
Stärkeres Papier oder Pappe
Schere
MDF-Quadrate (6 x 6 cm groß)
Flüssigkleber oder Leim
Schraubzwinge
Ggf. Foto-Transfer-Potch
Ggf. Lack
Ggf. Laserdrucker

Die schnelle Variante

Zuallererst werden die Fotos benötigt, die später die Karten zieren. Da jedes Foto später zwei Mal verwendet wird, ist die Anzahl nicht erheblich. Das originale Spiel enthält 32 Pärchen, die Hälfte tut es für den Anfang aber allemal. Diese müssen natürlich in derselben Größe ausgedruckt werden, die auch die Holzvorlagen haben. Abmessungen von etwa 6 x 6 cm sind gut geeignet für die Bastelei. Die Fotos sollten idealerweise auf stärkeres Papier oder sogar Pappe gedruckt werden, damit sie zum einen länger halten und zum anderen nicht vom Klebevorgang durchweichen.
Anschließend werden die fein ausgeschnittenen Fotos mit handelsüblichem Flüssigkleber oder Holzleim auf die MDF-Quadrate geklebt. Die MDF-Quadrate sind quadratische Holzplatten, die sowohl im Baumarkt als auch in den meisten Fachgeschäften und im Bastelbedarf zu finden sind. Damit sich später keine Luftbläschen zwischen dem Holz und dem Papier bilden, sollten die Fotos vorsichtig glattgestrichen werden. Damit die Fotos während des Trocknens auch so glatt bleiben, können die MDF-Quadrate vorsichtig übereinandergestapelt und mit einer Schraubzwinge sowie Unterlagen wie zum Beispiel einem Buch fixiert werden.
Wichtig ist, dass alle Schritte optimal verlaufen, da die einzelnen Exemplare sich selbstverständlich nicht voneinander unterscheiden sollen, wenn sie umgedreht vor einem liegen.

Die kreative Variante

Wem die Variante aus Holz und aufgeklebten Fotos zu langweilig ist, der kann mit Foto-Transfer-Potch, Lack und einem Laserdrucker, die Fotos direkt auf die Holzplatten übertragen. Der Laserdrucker ist dabei unverzichtbar, denn sonst überträgt sich die Farbe des Fotos nicht auf das Holz.
Die MDF-Quadrate werden bei dieser Variante großzügig mit Foto-Transfer-Potch bestrichen und anschließend wird das zurechtgeschnittene Foto mit der bedruckten Seite voran auf das Holz gelegt und mit einem schweren Gegenstand fixiert. Auch bei dieser Variante ist es von Nutzen, die Fotos mit einem glatten Gegenstand wie der stumpfen Seite eines Messers noch einmal zu glätten, um Falten oder Luftbläschen zu verhindern. Über Nacht überträgt der Potch die Farbe des Fotos auf das Holz. Das Papier und der Kleber können am nächsten Tag entfernt werden und anschließend mit Holzlack bestrichen werden. So hält der Holzdruck länger und ist sicher vor Feuchtigkeit. Den Foto-Potch sowie den Holzlack gibt es im Bastelbedarf oder sogar im Baumarkt zu kaufen.
Bei diesem Vorgang ist zu beachten, dass die Motive so ausgewählt werden sollten, dass diese spiegelverkehrt immer noch funktionieren, da die Fotos kopfüber auf das Holz übertragen werden. Schriftzüge oder bestimmte Symbole scheiden also für diese Zwecke aus. Portraits oder Landschaftsaufnahmen sind hingegen ideal. Ebenfalls ist es bei der Auswahl der Fotos wichtig, dass diese kontrastreich und stark gesättigt sind, damit diese auf dem Holz noch vollkommen zu erkennen sind. Schwarz-Weiß Fotos eignen sich besonders gut für diesen Zweck.

Die Rückseite

Wer die Rückseite des Memories ebenfalls gestalten möchte, kann die gleichen Vorgänge der jeweiligen Varianten auch dafür durchführen. Allerdings muss jede Rückseite möglichst identisch aussehen, damit das Spiel funktioniert. Ein Standardmotiv, das jede Rückseite ziert, ist also unvermeidlich.
Natürlich können die Rückseiten auch anderweitig verziert werden, etwa mit Geschenkpapier bzw. -pappe oder mit Stoff. Die Holzseite ist insofern gut geeignet für Kinder, als dass sie sich nicht schnell abnutzt und damit auch lange im Gebrauch von Kinderhänden hält. Die Variante mit Foto-Potch ist also ratsam, wenn die Langlebigkeit der Spielkarten Priorität genießt.
In beiden Fällen ist das selbstgebastelte Foto Memory ein wunderbares Geschenk für die Familie, Freunde oder gute Bekannte. Ob nun für Kinder oder Erwachsene, die eigenen Fotos zu verschenken ist immer eine schöne Art, persönliche Grüße oder Glückwünsche zu übermitteln und Jemandem eine Freude zu machen.

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Beleuchteter Bilderrahmen selbst gemacht http://www.pixopolis.de/magazin/diy/beleuchteter-bilderrahmen-selbst-gemacht/ Fri, 12 Feb 2016 11:11:09 +0000 http://www.pixopolis.de/magazin/?p=527 Vielerorts gibt es sie mittlerweile zu kaufen, doch oft stimmen Preis und Qualität ganz und gar nicht. Beleuchtete Bilderrahmen sind aber auch kinderleicht  und im Handumdrehen selbst gebastelt und eignen sich sowohl für die eigenen vier Wände als auch als Geschenkidee für Familie, Freunde oder Bekannte. Bring den Himmel zum Leuchten! Wem auf den gewöhnlichen […]

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Vielerorts gibt es sie mittlerweile zu kaufen, doch oft stimmen Preis und Qualität ganz und gar nicht. Beleuchtete Bilderrahmen sind aber auch kinderleicht  und im Handumdrehen selbst gebastelt und eignen sich sowohl für die eigenen vier Wände als auch als Geschenkidee für Familie, Freunde oder Bekannte.

Bring den Himmel zum Leuchten! Wem auf den gewöhnlichen Fotografien an der Wand noch etwas der Pep fehlt, der findet garantiert Gefallen an einem beleuchteten Bilderrahmen. Dieser hebt Partien des Bildes durch Lichtakzente hervor und schafft somit eine ganz neue Stimmung und eine ganz andere Stimmung. Ein Bild in der Abenddämmerung kann da noch so schön sein – beleuchtet sieht es einfach lebendiger aus.

Die Materialliste

Zu kaufen gibt es beleuchtete Bilderrahmen zwar vielerorts – doch handgemacht ist natürlich immer noch am Schönsten. Mit ein wenig Vorbereitung und einigen Minuten am Basteltisch spart man sogar einiges an Geld. Die Materialliste ist glücklicherweise sehr überschaubar. Notwendig ist vor allem ein tiefer Bilderrahmen im gewünschten Format. Diesen gibt es in den meisten Deko-Läden, bei IKEA oder zuhauf im Internet – oder eben auch selbst gebastelt. Wichtig ist, dass in der Tiefe genügend Platz für eine Lichterkette oder eine Kette mit LED-Lampen ist. Flache und zu kleine Rahmen scheiden also prinzipiell schon einmal aus. Der Rahmen sollte zumindest das Format Din A5 haben, damit die LEDs hinein passen. Die LED-Lichterkette sollte mit ihrer Länge auch der Größe des Rahmens entsprechen. Die Ketten sind ebenfalls in diversen Deko-Geschäften in verschiedenen Längen erhältlich. Idealerweise ist die Beleuchtung batteriebetrieben, denn dann ist nachher kein störendes Stromkabel zu sehen. Zudem ist noch ein sicheres Klebematerial vonnöten. Dafür eignen sich entweder Heißkleber aus einer Pistole oder starker Flüssigkleber sehr gut. Allerdings erfüllt auch ein Tacker hier seinen Zweck.

Die Vorbereitung

Das gewünschte Foto muss im ersten Schritt auf möglichst dünnes oder ansatzweise transparentes Fotopapier gedruckt werden. Die Leuchten aus dem Hintergrund sollen natürlich gut zu sehen sein, daher ist von dickerem Papier abzuraten. Das Motiv des Fotos spielt im Prinzip keine große Rolle. Allerdings sollte sich überlegt werden, wie die Leuchten nachher das Bild aufwerten können. Die Bildpartien, die nachher beleuchtet werden sollen, können bereits auf der Rückseite des Fotos leicht mit Bleistift markiert werden. Darüber hinaus sollte das gedruckte Foto etwas größer als die Innenseiten des Rahmens sein.

Bilderrahmen und Rückseite werden nun getrennt. Normalerweise liegt das Foto einfach auf der Rückwand und wird so im Rahmen gehalten. Diese Funktion wird allerdings aufgehoben. Das Bild wird nämlich stattdessen an die Rückseite des Rahmens geklebt und die Lichterkette auf der Rückwand fixiert.

Die Klebearbeit

Zuerst sollte das Foto mit Heißkleber oder starkem Flüssigkleber von hinten an den Rahmen geklebt werden, so dass der richtige Bildausschnitt vorne zu sehen ist. Im nächsten Schritt wird die LED-Lichterkette auf der Rückwand mit dem Tacker oder ebenfalls mit Kleber befestigt. Die Leuchten sollten dabei so platziert werden, dass die auf der Rückseite des Fotos markierten Stellen angeleuchtet würden. Dabei sollte sehr vorsichtig gearbeitet werden, denn ist der Kleber oder der Tacker erst einmal benutzt worden, ist die Korrektur gar nicht mal so einfach.

Die Fertigstellung

Sind sowohl das Bild am Rahmen als auch die Lichterkette an der Rückwand befestigt, kann das Ein- und Ausschalten der Beleuchtung noch für später vereinfacht werden. Die batteriebetriebene Lichterkette verfügt in der Regel über einen kleinen Kasten, in dem die Batterien sitzen und an dem auch der Schalter angebracht ist. Wenn am unteren Rand an der Rückwand ein entsprechend großes Loch gesägt oder zugeschnitten wird, kann später einfach dadurch der Kasten aus der Wand gezogen und bedient werden. Falls die Lichterkette nicht über Batterien mit Strom versorgt wird, kann durch ein Loch auch das Kabel zur Steckdose gelegt werden.

Anschließend kann die Rückwand mit den LED-Leuchten vorsichtig hinter dem Foto platziert werden – idealerweise mit frischen Batterien. Ist diese in der richtigen Position kann sie entweder mit der vorgesehenen Befestigung des Rahmens oder auch mit Heißkleber fixiert werden.

Nachdem der Kleber ausreichend getrocknet ist und die Konstruktion auch nachweislich hält, können die LED-Leuchten angeschaltet und der Rahmen an die Wand gehängt oder auf den Nachttisch gestellt werden. Und siehe da – der beleuchtete Himmel auf dem Foto sieht in der Tat spektakulär aus. Ein wenig mysteriös, dazu lebendig und eben so gar nicht langweilig.

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